Wilhelm Lehmbruck 1881-1919

Bildhauer

  • 1881

    4. Januar: Wilhelm Lehmbruck wird als viertes Kind einer Bergmannsfamilie in Meiderich bei Duisburg geboren.

  • 1895-1899

    Besuch der Kunstgewerbeschule in Düsseldorf auf Empfehlung seines Volksschullehrers.

  • 1899

    Tod des Vaters. Lehmbruck verdient seinen Lebensunterhalt mit der Ausführung dekorativer Vorlagen und Illustrationen wissenschaftlicher Werke.

  • 1901-1906

    Studium an der Düsseldorfer Kunstakademie als Meisterschüler von Karl Janssen (1855-1927).

  • 1906

    Lehmbruck tritt der Vereinigung Düsseldorfer Künstler und der Société Nationale des Beaux-Arts bei.

  • 1907

    Beteiligung an der Ausstellung der Société Nationale des Beaux-Arts im Pariser Grand Palais.

  • 1908

    Heirat mit Anita Kaufmann.

  • 1910

    Übersiedlung nach Paris. Bekanntschaft mit Pablo Picasso, Aristide Maillol (1861-1944),Amedeo Modigliani (1884-1920) und anderen.

  • 1912

    Beteiligung an der Sonderbund-Ausstellung (Köln).

  • 1913

    Beteiligung an der Armory Show in New York, Chicago und Boston, wo er mit seiner Skulptur "Der Kniende" vertreten ist.

  • 1914

    Erste große Einzelausstellung in der Galerie Paul Lavesque in Paris.
    Verpflichtung als Sanitäter in einem Berliner Kriegslazarett.
    Bekanntschaft mit Max Beckmann.

  • 1915/16

    Die Werke, die Lehmbruck während der Kriegsjahre schafft, gehören zu den Höhepunkten seiner Kunst.

  • 1916

    Die Grausamkeiten des Krieges verursachen schwere Depressionen und veranlassen Lehmbruck zur Flucht nach Zürich. Dort richtet er sich ein Atelier ein und stellt im Kunsthaus seine Werke aus. Er schließt Bekanntschaft mit Alexej von Jawlensky.

  • 1918

    Nach dem Krieg kehrt Lehmbruck nach Berlin zurück.

  • 1919

    Zusammen mit Ernst Barlach, Käthe Kollwitz, Lovis Corinth u.a. wird er zum Mitglied der Preußischen Akademie der Künste ernannt.
    25. März: Aus Verzweiflung über seine anhaltenden Depressionen nimmt sich Lehmbruck in seinem Berliner Atelier das Leben.

  • 1937

    Die Nationalsozialisten diffamieren Lehmbruck als "entarteten Künstler" und beschlagnahmen 116 seiner Werke aus deutschen Museen.

(lw)
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