Woodrow Wilson 1856-1924

Politiker

  • 1856

    28. Dezember: Woodrow Wilson wird als Sohn eines presbyterianischen Pfarrers in Staunton (Virginia/USA), geboren.

  • 1873/74

    Besuch des Davidson College.

  • 1875-1879

    Studium an der Universität von Princeton, New Jersey.

  • 1879-1883

    Studium der Rechtswissenschaften an der Universität von Virginia.

  • 1883-1885

    Wilson promoviert an der Johns-Hopkins-Universität, Baltimore, mit einer Arbeit zum Thema "Congressional Government".

  • 1885

    Heirat mit Ellen Louise Axson.

  • 1885-1888

    Lehrtätigkeit am Bryn Mawr College.

  • 1888-1890

    Lehrtätigkeit an der Wesleyan University.

  • 1890-1910

    Professor für Rechtswissenschaft und Nationalökonomie an der Universität Princeton, New Jersey.

  • 1902-1910

    Präsident der Universität Princeton, New Jersey.

  • 1910

    Als Mitglied der Demokratischen Partei wird Wilson in das Amt des Gouverneurs von New Jersey gewählt.

  • 1912

    5. November: Mit 42 Prozent der Stimmen gewinnt Wilson gegen den amtierenden republikanischen Präsidenten William Howard Taft und gegen den Kandidaten der Fortschrittspartei (Progressive Party) - einer Abspaltung der Republikanischen Partei -, Theodore Roosevelt, die Wahl zum 28. Präsidenten der USA.

  • 1914

    Erlaß des Clayton-Anti-Trust-Gesetzes, das die Legalität von Gewerkschaften und ihr Recht auf Streiks und Boykotte festschreibt.
    Tod seiner Frau.
    Bei Beginn des Ersten Weltkriegs proklamiert Wilson die Neutralität der USA.

  • 1915

    18. Dezember: Wilson heiratet Edith Bolling Galt.

  • 1916

    Wilson erzielt bei den Präsidentschaftswahlen einen knappen Sieg über den Republikaner Charles Evans Hughes.

  • 1917

    6. April: Kriegseintritt der USA, den Wilson als "Kreuzzug für die Demokratie" rechtfertigt. Anlaß ist die deutsche Wiederaufnahme des uneingeschränkten U-Boot-Kriegs.

  • 1918

    8. Januar: In einer Rede an den Kongreß formuliert Wilson in seinem 14-Punkte-Programm die Grundsätze für eine an westlich-liberalen Vorstellungen orientierte Friedensordnung.
    11. November: Wilson reist nach Paris, um an der Friedenskonferenz teilzunehmen. Dort setzt er sich für den Völkerbund, eine Vereinigung von Staaten zur Sicherung des Weltfriedens, als integralen Bestandteil des Friedensvertrages ein.

  • 1919

    Oktober: Während einer Werbereise für den Völkerbund erleidet Wilson im Herbst einen Zusammenbruch und ist nach einem Schlaganfall halbseitig gelähmt.

  • 1920

    19. März: Der Versailler Vertrag wird vom US-Senat abgelehnt. Damit scheitert der Beitritt der USA zum Völkerbund.
    Dezember: Wilson erhält den Friedensnobelpreis für das Jahr 1919.

  • 1921

    4. März: Ende der Amtszeit Wilsons. Aufgrund seines Gesundheitszustands tritt er nicht mehr zur Wahl an. Sein Nachfolger wird der Republikaner Warren G. Harding (1865-1923).

  • 1924

    3. Februar: Woodrow Wilson stirbt in Washington, D.C., wo er seit dem Ende seiner Amtszeit lebte.

(ge, rp)
lo