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Aktuelle Ausstellungen
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Pei-Bau / 1. + 2. OG, 16. Oktober 2009 bis 21. Februar 2010 |
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Eine Ausstellung des Deutschen Historischen Museums, Berlin,
und der Cité nationale de l’histoire de l’immigration, Paris
Kuratoren: Dr. Jan Werquet, Carola Jüllig M.A.,
Prof. Dr. Rosmarie Beier-de-Haan
Kuratorin der Pariser Ausstellungsversion: Ulrike Kremeier
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Die Gesellschaften der europäischen Staaten sind mit tiefgreifenden Wandlungsprozessen konfrontiert: Zum einen relativieren sich nationale Grenzen und Souveränitätsansprüche im Zuge des Globalisierungsprozesses und der europäischen Integration; zum anderen stellen die Migrationsbewegungen der letzten Jahrzehnte die aus dem 19. Jahrhundert übernommene Fiktion des ethnisch „homogenen“ Nationalstaates grundsätzlich in Frage. Diese Umbrüche werden die politischen Diskurse und Entscheidungsprozesse auch in den kommenden Jahrzehnten prägen.
Die gemeinsam mit der Pariser „Cité nationale de l’histoire de l’immigration“ erarbeitete Ausstellung behandelt das Thema in einer vergleichenden Perspektive. Dabei geht sie über die Migrationsgeschichte hinaus und analysiert Fremdbilder, die bei der jeweiligen nationalen Selbstdefinition als Gegenstand der Abgrenzung grundlegend waren und teilweise immer noch sind.
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Zeughaus
| Zeughaus |
2006 |
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Die Ständige Ausstellung des DHM im Zeughaus |
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In der Ständigen Ausstellung berichten mehr als 8000 historische Objekte in Epochenräumen von politischen Ereignissen und Auseinandersetzungen, aber auch von sozialen, wirtschaftlichen und geistesgeschichtlichen Entwicklungen. Mit erläuternden Multimedia-Stationen und museumspädagogischen Angeboten präsentiert sich auf zwei Etagen des Zeughauses ein spannender und erkenntnisreicher Rundgang durch die wechselvolle deutsche Geschichte im europäischen Zusammenhang vom Beginn unserer Zeitrechnung bis in unsere Gegenwart.
Ansprechpartner:
Prof. Dr. Hans Ottomeyer, Dr. Sabine Beneke
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GEPLANTE AUSSTELLUNGEN
Änderungen vorbehalten!
Stand: Dezember 2009 |
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Pei-Bau / UG, 19. Februar 2010 bis 13. Juni 2010 |
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Macht zeigen - Kunst als Herrschaftsstrategie
Kurator: Prof. Dr. Wolfgang Ullrich
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Seit einigen Jahrzehnten hat bildende Kunst – und zumal moderne Kunst – eine erstaunliche Karriere als Statussymbol in Wirtschaft und Politik erlebt. Kaum ein Unternehmer und Spitzenmanager lässt sich nicht gerne zusammen mit einem Gemälde oder einer Skulptur fotografieren, und auch viele Politiker präsentieren sich als Freunde moderner Kunst. Dass dieses Phänomen in der Bundesrepublik besonders weit verbreitet ist, hat auch mit der jüngeren deutschen Geschichte zu tun: Nach dem Nationalsozialismus waren viele politische Symbole – bis hin zur Flagge – belastet; Ersatzsymbole mussten gesucht werden. Werke der bildenden Kunst, vornehmlich aus der Abstraktion boten sich hierfür an. Ihnen kam die Autorität zu, Macht nicht nur signalisieren, sondern auch erfahrbar machen.
Was bereits in den 1950er Jahren begann, wurde ab den 1980er Jahren dominant, als die Wirtschaft in großem Stil die Kunst für sich entdeckte und als zahlreiche Unternehmen eigene Kunstsammlungen anlegten. Waren es zuerst primär die Werte der Avantgarde, mit denen sich identifizierte, wer zukunftsorientiert, risikofreudig, innovativ und entscheidungsfreudig wirken, seiner Umwelt aber auch überlegen erscheinen wollte, sind seit einigen Jahren Umgangsformen mit der Kunst zu beobachten, die an die Zeit der großen Höfe erinnern. Etliche Künstler tragen mittlerweile zum Glamour und zur Prominenz eines neuen Adels aus Stars, Reichen und Mächtigen bei; ihre Werke verheißen Event und exklusiven Lifestyle. Kunst ist dadurch zu einem der stärksten Statussymbole der Gegenwart avanciert: Sie stellt keine Opposition zu den herrschenden Verhältnissen mehr dar, sondern signalisiert die Sieger der Gesellschaft.
Die Ausstellung findet im Untergeschoss des Pei-Baus auf rund 1000 m2 Ausstellungsfläche statt. Neben zahlreichen Fotografien, die Repräsentanten aus Wirtschaft und Politik zusammen mit Kunst zeigen, werden auch etliche originale Werke zu sehen sein, die bei der Inszenierung von Macht eine Rolle spiel(t)en.
Ferner werden eigens für die Ausstellung erstellte Kurzfilme Einblick in die Präsentation von Kunst in Unternehmen geben. Interviews mit Schlüsselfiguren des Kunstbetriebs bieten ergänzend wichtige Hintergrundinformationen. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog von rund 200 Seiten Umfang, der nicht nur sämtliche Exponate in ihrer kunstsoziologischen Bedeutung erläutert, sondern zudem einige Essays sowie Interviews enthält und so den historisch-systematischen Zusammenhang des Themas umfassend analysiert.
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Pei-Bau / EG, 26. März 2010 bis 2. Januar 2011 |
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Das XX. Jahrhundert – Menschen-Orte-Zeiten
20 Jahre Fotosammlung am DHM in der
Ausstellungshalle von I.M. Pei
Kurator: Dr. Dieter Vorsteher, Christin Pschichholz |
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Seit zwanzig Jahren sammelt das Deutsche Historische Museum Fotografien zur Zeitgeschichte und zum Alltagsleben. Teilnachlässe von Fotografen und Bildagenturen konnten gekauft oder auch als Schenkungen übernommen werden. Neben diesen Erwerbungen und Übernahmen hat das DHM künstlerisch ambitionierte Fotografie gesammelt. So gelang es im Jahr 2007 das Archiv des „Jurypreis Junger Bildjournalismus“ mit über 400 prämierten Arbeiten zu übernehmen, der alle zwei Jahre zwischen 1992 und 2002 stattfand. Seit 2009 befinden sich auch die Arbeiten aller Preisträger des „Deutschen Jugendfotopreises“ ab 1960 bis heute als Dauerleihgabe in der Sammlung.
Nun ist die Zeit reif für eine Präsentation des umfassenden Repertoires der Sammlung. Die Ausstellung zeigt in über 250 Motiven die fotografischen Highlights der Sammlung von den letzten Jahren des 19. Jahrhunderts bis zum Ende der DDR 1990 in einem chronologischen Überblick. Die aus den vielen Regalmetern mit Fotografennachlässen ausgewählten Fotografien laden zu einem Rundgang durch die bewegte Geschichte der letzten 130 Jahre ein. Darüber hinaus stellen Themen wie Porträt, Sport und Modefotografie Schwerpunkte der Sammlung vor.
Zwischen zwei Buchdeckeln ist diese Zusammenschau erschienen:
Der Fotoband Menschen, Orte, Zeiten. Fotografie am Deutschen Historischen Museum bietet mit 616 Abbildungen, detaillierten Bestandsangaben und über hundert Kurzbiografien zu Fotografen und Agenturen eine Übersicht über die Sammlung am DHM. Weiter findet sich eine signifikante Auswahl im Katalog „Das XX. Jahrhundert- Fotografien zur deutschen Geschichte 1880 – 1990“.
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Pei-Bau / 1. und 2. OG, 25. Juni 2010 bis 24. Oktober 2010 |
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Eine Ausstellung des Deutschen Historischen Museums
in Kooperation mit
der Ausstellung „Mythos Burg“ des Germanischen Nationalmuseums Nürnberg
Kuratoren: Dr. Rainer Atzbach, Dr. Sven Lüken |
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Burgen sind bis heute die bekanntesten Zeugnisse des Mittelalters. Zum Bild des Mittelalters gehört die Burg ebenso wie der Ritter, der Mönch und die Kathedrale. Sogar der moderne Begriff des mit Freiheitsrechten ausgestatteten „Staatsbürgers“ leitet sich von der Burg ab, selbst wenn er in der „ummauerten“ Stadt entstanden ist. Neben den berühmten, malerischen Ruinen längs des Rheins gibt es eine unüberschaubare Menge an Höhenbefestigungen, Wasser- und Stadtburgen zwischen Alpen und Nordsee.
Tatsächlich dienten Burgen vom Ende der Völkerwanderung bis zum Anbruch der Neuzeit um 1500 als Mittelpunkte politischer und wirtschaftlicher Macht und waren Orte der Verwaltung und Herrschaft. Viele Burgherren stiegen durch Allianzen zu Landesherren auf wie die Hohenstaufen, Hohenzollern, Habsburger und Württemberger. Die Burg ist mehr als ein signifikantes Gebäude, mehr als eine Festung, mehr als ein Verwaltungsmittelpunkt.
Dies herausarbeiten und zugleich die wichtigsten Entwicklungslinien von Burgen vorstellen wird eine Ausstellung des Deutschen Historischen Museums, die zeitgleich und gemeinsam mit einer thematisch auf den „Mythos Burg“ ausgerichteten Ausstellung des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg vorbereitet wird.
Versammelt werden etwa 400 Exponate unterschiedlicher Art. Originale Architekturteile und Modelle verdeutlichen die Erscheinungsformen der mittelalterlichen Burg, Urkunden, Texte und Bilder erläutern die Bedeutung für die Ausübung mittelalterlicher Herrschaft, Waffen und Rüstungen die militärische Rolle. Kunstwerke und Ausgrabungsfunde zeigen das Leben auf der Burg zwischen Festsaal und Hofstube, Kapelle und Gesinderäumen. Die Grundlage der Ausstellung bilden die reichen Bestände des Deutschen Historischen Museums. Ihre Objekte werden ergänzt durch gezielte Leihgaben in- und ausländischer Sammlungen und Institutionen
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Pei-Bau / UG, 8. Oktober 2010 bis 23. Januar 2011 |
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Hitler und die Deutschen
Volksgemeinschaft und Verbrechen
Eine Ausstellung des Deutschen Historischen Museums
Kuratoren: Prof. Dr. Hans-Ulrich Thamer, Dr. Simone Erpel,
Klaus-Jürgen Sembach |
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Selbst 60 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges bleiben Hitler und der Nationalsozialismus brisante Themen. Es bleiben Fragen: Wie war es möglich, dass das NS-Regime mit Hitler an der Spitze – verantwortlich für Krieg, Verbrechen und Völkermord – bis zum Schluss auf eine breite gesellschaftliche Akzeptanz in Deutschland bauen konnte? Warum waren so viele Deutsche bereit, ihr Handeln auf den „Führer“ auszurichten und somit die NS-Diktatur aktiv zu unterstützen?
Das Deutsche Historische Museum widmet sich in einer Ausstellung dem Wechselverhältnis zwischen der „Volksgemeinschaft“ und ihrem „Führer“. Gezeigt wird das Ineinandergreifen von organisierter Gewalt und Faszination des Nationalsozialismus in seiner Zeit sowie vom Aufbau einer ganz auf die Person Hitler zugeschnittenen Diktatur und einer sich selbst mobilisierenden Gesellschaft, die dem „Führer“ entgegengearbeitet hat.
Die Ausstellung thematisiert die große Popularität des NS-Diktators und seine langen Schatten, die bis in die Gegenwart reichen.
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Pei-Bau / 2.OG, 26. November 2010 bis 6. Februar 2011 |
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Reinhold Begas – Monumente für das Kaiserreich
Eine Ausstellung zum 100. Todestag des Künstlers
Eine Ausstellung des Deutschen Historischen Museums
Kuratoren: Dr. Esther Sünderhauf, Dr. Jutta von Simson |
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Wie kaum ein zweiter Bildhauer hat Reinhold Begas (1831-1911) die Kunst des Wilhelminischen Kaiserreiches und insbesondere die künstlerische Ausgestaltung Berlins als Hauptstadt des neuen Reiches geprägt. Kaiser Wilhelm II. schätzte seinen Stil und erteilte ihm zahlreiche repräsentative Aufträge. Viele seiner Denkmale sind vom Krieg zerstört worden oder einer politisch bedingten Bildzerstörung anheim gefallen - zu erinnern ist an das von der DDR vollständig geschleifte Nationaldenkmal für Kaiser Wilhelm I. vor dem Berliner Stadtschloss.
Entgegen seiner Bedeutung zu Lebzeiten verlor sich seine Spur in der Kunstgeschichte nach seinem Tod 1911 weitgehend, so dass bis heute keine einzige Monographie über ihn erschienen ist. Dieses Desiderat gilt es anlässlich seines 100. Todestages auszugleichen. Im Mittelpunkt der Ausstellung – der ersten seit 1907 überhaupt – wird Begas als Bildner seiner Zeit stehen: Betrachtet wird im historischen Kontext des Zeitgeschehens die politische Ikonographie der von ihm geschaffenen Denkmäler sowie sein umfangreiches Porträtschaffen. Die ‚Köpfe’, die Begas schuf, gleichen einem „who is who“ des Deutschen Kaiserreiches: Neben Wilhem II. und Bismarck finden sich hier eine Vielzahl anderer Politiker, Gelehrte, Dichter und Künstler. Das Thema der politischen Ikonographie und der Verbindung von Kunst und Macht im Werk von Begas knüpft an zahlreiche bisherige Ausstellungen des DHM an.
Die Ausstellung findet im 2. Obergeschoss des Pei-Baus auf 371qm Ausstellungsfläche statt. Hauptleihgeber werden die Alte Nationalgalerie, das Berliner Stadtmuseum und ein Berliner Privatsammler sein. Verschollene Werke oder monumentale Denkmäler im Stadtraum werden medial in die Ausstellung eingespielt. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog von maximal 375 Seiten Umfang, der neben einigen Aufsätzen auch ein Oeuvreverzeichnis enthält. In der Ausstellung wird ein 15-20-minütiger Film über Leben, Werk und Wirken von Begas zu sehen sein. In Vorbereitung der Ausstellung wird am 15. Januar 2010 ein eintägiges Symposium stattfinden, das einen wissenschaftlichen Austausch der Katalogautoren ermöglicht.
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Pei-Bau / 1. + 2.OG, 4. März 2011 bis 3. Juli 2011 |
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Polizei im NS-Staat
Eine Ausstellung des Deutschen Historischen Museums
und der Deutschen Hochschule der Polizei
Projektleitung: Dr. Wolfgang Schulte,
Dr. Detlef Graf v. Schwerin
Kuratoren: PD Dr. Mariana Hausleitner, Florian Dierl, Martin Hölzl, Andreas Mix |
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Die Polizei war ein zentrales Herrschaftsinstrument des NS-Regimes. Von seinen Anfängen bis zu seinem Untergang konnte es sich auf die Polizei stützen. Nicht nur die Gestapo, sondern alle Sparten der deutschen Polizei waren am Terror gegen die politischen und weltanschaulichen Gegner des NS-Staats beteiligt, zunächst im Innern des Deutschen Reiches und seit Kriegsbeginn 1939 schließlich in allen von der Wehrmacht eroberten Gebieten. Besonders in Osteuropa beging die deutsche Polizei massenhaft Verbrechen an der Zivilbevölkerung. Die Polizei war maßgeblich am Mord an den europäischen Juden beteiligt, aber auch an der Verfolgung von Widerstandsgruppen gegen das nationalsozialistische Besatzungsregime und der Verschleppung von Zivilisten zur Zwangsarbeit für die deutsche Kriegswirtschaft. Die Verbrechen verübten Polizisten, die mehrheitlich in der Weimarer Republik, einem demokratischen Rechtsstaat, sozialisiert und ausgebildet wurden. Nur wenige von ihnen mussten sich für die verübten Verbrechen nach 1945 vor Gericht verantworten. Viele konnten in der Bundesrepublik ihre Karrieren im Polizeidienst fortsetzen.
Wer waren die Männer und wenigen Frauen in der deutschen Polizei, die politische und weltanschauliche Gegner des Nationalsozialismus verfolgten und schließlich ermordeten? Welche mentalen Voraussetzungen und strukturellen Bedingungen prägten das Verhalten der Polizeiangehörigen, dass sie das NS-Regime hinnahmen, sich daran beteiligten und schließlich vielfach sogar zu Mördern wurden? Wer verweigerte sich den verbrecherischen Befehlen? Welche Motive waren dafür ausschlaggebend?
Auf diese grundlegenden Fragen versucht das Projekt „Die Polizei im NS-Staat“ Antworten zu geben. Getragen wird es von der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster in Kooperation mit dem Deutschen Historischen Museum in Berlin.
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Pei-Bau / UG, 25. März bis 17. Juli 2011 |
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Die Sprache der Dinge
Das Exponat als historisches Zeugnis
Eine Ausstellung des Deutschen Historischen Museums
Konzept: Prof. Dr. Hans Ottomeyer |
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Über Jahrhunderte fertigte man Kunstwerke, um Geschichte explizit zu bezeugen und politischen Vorstellungen eine Öffentlichkeit zu geben. Diese politische Ikonographie prägt das Geschichtsbild entscheidend. An ausgewählten Exponaten sollen Möglichkeiten und Schwächen der nichtverbalen Kommunikation veranschaulicht werden. Die Ausstellung untersucht die verschiedenen Kategorien historischer Exponate wie profane Reliquie, politische Allegorie, Ereignisbild, Staatsporträt, Karikatur, historisches Souvenir, Plakat und politische Fotografie.
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