LebensMITTElpunkt. Ihre – Meine – Unsere Stadt

Berliner Jugendliche und junge Geflüchtete erkunden Berlin und seine Geschichte

Seid Entdecker! Seid Forscher! Seid offen!

Beim Winter-, Oster- und Sommerferienprogramm "LebensMITTElpunkt. Ihre – Meine – Unsere Stadt" lernen sich Berliner Jugendliche und junge Geflüchtete zwischen 14 und 18 Jahren kennen. Gemeinsam besuchen sie an drei Projekttagen das Deutsche Historische Museum und erkunden mit älteren Infopatinnen und Infopaten geschichtsträchtige Berliner Orte. In Tandems tauschen sich die jungen Geflüchteten und Berliner Jugendlichen über gemeinsame Interessen und Lebensziele aus. Welche Rolle spielt Migration in Berlin heute und wie war das früher? Wofür standen bekannte Orte in Berlin-Mitte wie der Alexanderplatz oder das Brandenburger Tor in der Geschichte und was bedeuten sie für unseren Alltag? Ihre Ergebnisse setzen die Jugendlichen in selbst gestalteten Ausstellungsboxen kreativ um und stellen diese in einer Abschlussperformance im Jugendclub Werk9 vor. Außerdem werden die Boxen auf der Website des Projekts MuseobilBOX des Bundesverbandes Museumspädagogik e.V. einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die besten Ausstellungsboxen aus allen drei Runden präsentieren die Jugendlichen zum Projektende gemeinsam vor größerem Publikum.

Das kostenfreie Programm findet erneut vom 11. bis 13. April und vom 22. bis 24. August 2017, jeweils von 10 bis 16 Uhr, statt. Die Anmeldung erfolgt unter Anja.Kaschub@werk9.de oder telefonisch unter 030-20 16 58 23.

LebensMITTElpunkte: Der erste Durchlauf

Der erste Durchlauf des interkulturellen Ferienprogrammes zwischen 31. Januar und 2. Februar 2017 erwies sich als großer Erfolg. Begeistert tauschten sich die Berliner Jugendlichen und Geflüchteten über ihren Lebensmittelpunkt Berlin aus.

Am ersten Tag standen das spielerische Kennenlernen im Jugendclub Werk9 und ein Besuch des Deutschen Historischen Museums im Mittelpunkt. Gemeinsam entdeckten die Jugendlichen das Spannungsverhältnis zwischen Demokratie und Diktatur in der deutschen Geschichte anhand von Originalobjekten.

Am zweiten Tag stellten alle Jugendlichen einen für sie besonders wichtigen persönlichen Gegenstand vor und erklärten damit einen Teil ihrer Lebensgeschichten. Nachmittags erkundeten sie in Tandems begleitet durch ehrenamtliche Infopatinnen und Infopaten ihren Lieblingsort in Berlin-Mitte. Die Geschichten der älteren Begleiterinnen und Begleiter bildeten neben dem Museumsbesuch eine zweite Brücke in die deutsche Vergangenheit. Bei der Ortserkundung konnten die Tandems kreativ werden und ihre Eindrücke fotografisch, audiovisuell, schriftlich oder zeichnerisch festhalten.

Am dritten Tag gestalteten die Jugendlichen aus diesen Dokumentationen und ihren persönlichen Gegenständen eigene Ausstellungsboxen. In einer kurzen Performance stellten sie die Ergebnisse ihrer Suche nach dem gemeinsamen Berliner Lebensmittelpunkt vor Publikum auf der Bühne des Werk9 vor. Viele der Teilnehmenden blieben auch nach Projektende in Kontakt.

Eindrücke vom 1. Durchlauf: 31.01.–02.02.2017

Eindrücke vom 2. Durchlauf: 11.–13.04.2017

Eindrücke vom 3. Durchlauf: 22.–24.08.2017

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