Frauenstimmen auf der Straße: SPD-Sprechplatten im Wahlkampf 1928

Dreizehn gedruckte Blätter aus den späten 1920er Jahren. Auf den ersten Blick nichts Besonderes, doch die Überschrift „Sprechplatte” lässt aufhorchen. Folgt man dem Hinweis „Anleitung umseitig!”, entpuppen sie sich als Gebrauchsanweisung. Wofür? Für Schallplatten mit Wahlkampfreden der SPD. Die studentische Mitarbeiterin Anna-Lena Almstedt beleuchtet, wie die SPD-Sprechplatten den Wahlkampf 1928 und mit ihm Frauenstimmen auf die Straße der Weimarer Republik trugen.