• Exponat: Plakat: Titanic, 1949/50

Titanic

Filmplakat
München, 1949/50
84 x 59,6 cm
Inv.-Nr.: P 2002/38

Der antibritische NS-Propagandafilm von 1943 gibt die Hintergründe des Schiffsunglückes stark verfälschend wieder: Die "Titanic" sei auf Rekordjagd um das "Blaue Band" für die schnellste Atlantiküberquerung gewesen. Der Film wurde allerdings während des Zweiten Weltkrieges nicht in den deutschen Kinos gezeigt. Die NS-Propganda befürchtete, die Kinozuschauer könnten zu leicht den Untergang der "Titanic" mit der sich immer deutlicher abzeichnenden deutschen Kriegsniederlage und den Untergang des NS-Regimes gleichsetzen. Erst 1950 erlebte der Film seine deutsche Uraufführung in Stuttgart.

Exponat: Plakat: Titanic, 1950 [Abbildung] Titanic Filmplakat München, 1950 Offset, 84 x 59,6 cm © DHM, Berlin P 2002/38 Der antibritische NS-Propagandafilm von 1943 gibt die Hintergründe des Schiffsunglückes stark verfälschend wieder: Die Titanic sei auf Rekordjagd um das Blaue Band für die schnellste Atlantiküberquerung gewesen. Der Film wurde allerdings während des Zweiten Weltkrieges nicht in den deutschen Kinos gezeigt. Die NS-Propganda befürchtete, die Kinozuschauer könnten zu leicht den Untergang der Titanic mit der sich immer deutlicher abzeichnenden deutschen Kriegsniederlage und den Untergang des NS-Regimes gleichsetzen. Erst 1950 erlebte der Film seine deutsche Uraufführung in Stuttgart.

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