• Exponat: Abzeichen gegen die Bestimmungen des Versailler Vertrages, 1935

"Ein Volk bricht Ketten"

Abzeichen gegen die Bestimmungen des Versailler Vertrages
Deutschland, 1935
Leichtmetall
Durchmesser: 2,7 cm
Inv.-Nr.: A 90/720

Die als "Ketten" empfundenen Bestimmungen des Versailler Vertrages von 1919 zu sprengen, bestimmte die Ziele der deutschen Außenpolitik während der gesamten Weimarer Republik. Mit der Wiedereinführung der allgemeinen Wehrpflicht am 16. März 1935 hob das Deutsche Reich sämtliche militärischen Bestimmungen des Versailler Vertrages auf. Die Nationalsozialisten machten u.a. mit diesem Abzeichen deutlich, sämtliche Vertragsbestimmungen von Versailles nicht mehr akzeptieren zu wollen. Die expansive NS-Außenpolitik ging weit über die von den meisten Deutschen geforderte Revision des Versailler Vertrages hinaus.

Dieses Objekt ist eingebunden in folgende LeMO-Seite:
Die NS-Außenpolitik

Exponat: Abzeichen gegen die Bestimmungen des Versailler Vertrages, 1935 [Abbildung] Ein Volk bricht Ketten Abzeichen gegen die Bestimmungen des Versailler Vertrages Deutschland, 1935 60 x 42 cm © Deutsches Historisches Museum, Berlin Inv. Nr.: A 90/720 Die als Ketten empfundenen Bestimmungen des Versailler Vertrages von 1919 zu sprengen, bestimmte die Ziele der deutschen Außenpolitik während der gesamten Weimarer Republik. Mit der Wiedereinführung der allgemeinen Wehrpflicht am 16. März 1935 hob das Deutsche Reich sämtliche militärischen Bestimmungen des Versailler Vertrages auf. Die Nationalsozialisten machten u.a. mit diesem Abzeichen deutlich, sämtliche Vertragsbestimmungen von Versailles nicht mehr akzeptieren zu wollen. Die expansive NS-Außenpolitik ging weit über die von den meisten Deutschen geforderte Revision des Versailler Vertrages hinaus.

Anfragen wegen Bildvorlagen bitte unter Angabe des Verwendungszwecks an: bildarchiv@dhm.de

lo