• Exponat: Gemälde: Felix Nussbaum, "Selbstporträt im Versteck", 1944

"Selbstporträt im Versteck"

Felix Nussbaum (1904-1944)
Belgien, 1944
Öl/Leinwand
102 x 80 cm
Inv.-Nr.: 1988/1250

Der aus Osnabrück stammende jüdische Maler Felix Nussbaum lebte ab 1942 versteckt in Brüssel. In dem Bild "Selbstporträt im Versteck" von Januar 1944 porträtierte er sich als frommen Juden mit seiner Frau und einem Freund. Ihre einzige Hoffnung ist die Zurückdrängung der Deutschen auf dem östlichen Kriegsschauplatz, die Nussbaum in Gestalt einer Landkarte mit eingezeichnetem Frontverlauf visualisiert. Nussbaum beschreibt in diesem Bild die persönlich erlebte Lage aller Verfolgten zwischen Todesangst und vager Hoffnung. Das Versteck wurde allerdings verraten. Mit dem letzten Transport wurden sie am 31. Juli 1944 nach Auschwitz gebracht und dort ermordet.

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Der Zweite Weltkrieg
Der NS-Völkermord

Exponat: Gemälde: Felix Nussbaum, Selbstporträt im Versteck, 1944 [Abbildung] Selbstporträt im Versteck Felix Nussbaum (1904-1944) Belgien, 1944 Öl/Leinwand, 102 x 80 cm © Deutsches Historisches Museum, Berlin Inv. Nr.: 1988/1250 Der aus Osnabrück stammende jüdische Maler Felix Nussbaum lebte ab 1942 versteckt in Brüssel. In dem Bild Selbstporträt im Versteck von Januar 1944 porträtierte er sich als frommen Juden mit seiner Frau und einem Freund. Ihre einzige Hoffnung ist die Zurückdrängung der Deutschen auf dem östlichen Kriegsschauplatz, die Nussbaum in Gestalt einer Landkarte mit eingezeichnetem Frontverlauf visualisiert. Nussbaum beschreibt in diesem Bild die persönlich erlebte Lage aller Verfolgten zwischen Todesangst und vager Hoffnung. Das Versteck wurde allerdings verraten. Mit dem letzten Transport wurden sie am 31. Juli 1944 nach Auschwitz gebracht und dort ermordet.

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