• Exponat: Gemälde: Laserstein, "Der Motorradfahrer", 1929

"Der Motorradfahrer"

Lotte Laserstein (1898-1993)
1929
Öl/Holz
71,3 x 43,8 cm
Inv.-Nr.: 1990/2491

Motorräder und Kraftwagen eroberten in der Weimarer Republik die Straße. War das Motorrad vor 1914 noch ein Luxusartikel, so wurde es nach Kriegsende 1918 als vergleichsweise preisgünstiges Transportmittel immer beliebter: Von 1921 bis 1931 erhöhte sich der Bestand in Deutschland von rund 26.700 auf etwa 800.000 Motorräder. Selbstbewusst zeigt sich diese junge Person in der für Motorradfahrer typischen Lederbekleidung. Der Zeitgeist der 1920er Jahre mit dem Glauben an technischen Fortschritt und kompromissloser Modernisierung kommt in diesem Gemälde deutlich zum Ausdruck.

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Motorisierung

[Abbildung] Der Motorradfahrer Lotte Laserstein (1898-1993) Öl/Holz, 71,3 x 43,8 cm 1929 © Deutsches Historisches Museum, Berlin Inv. Nr.: 1990/2491 Motorräder und Kraftwagen eroberten in der Weimarer Republik die Straße. War das Motorrad vor 1914 noch ein Luxusartikel, so wurde es nach Kriegsende 1918 als vergleichsweise preisgünstiges Transportmittel immer beliebter: Von 1921 bis 1931 erhöhte sich der Bestand in Deutschland von rund 26.700 auf etwa 800.000 Motorräder. Selbstbewusst zeigt sich diese junge Person in der für Motorradfahrer typischen Lederbekleidung. Der Zeitgeist der 1920er Jahre mit dem Glauben an technischen Fortschritt und kompromissloser Modernisierung kommt in diesem Gemälde deutlich zum Ausdruck.Deutsches Historisches Museum, Berlin LeMO de Deutsches Reich Malerei, Alltagsleben, Motorisierung, Motorrad, Freizeit Laserstein, Lotte

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