• Exponat: Lithographie: Grosz, George "Hunger"

Hunger

aus: "Hunger, Hilfe von Künstlern"
George Grosz (1893-1959)
Neuer Deutscher Verlag Berlin
Berlin, 1924
Lithographie
49 x 33,2 cm
Inv.-Nr.: Gr 62/324

Angesichts des in der Weimarer Republik grassierenden sozialen Elends beteiligte sich George Grosz 1924 an der zugunsten der "Internationalen Arbeiterhilfe" herausgegebenen Graphikmappe "Hunger - 7 Originallithographien". Im Unterschied zu den Arbeiten seiner Mitstreiter, die die Hungernden aus dem sozialen Umfeld herausgelöst zeigen, erzielt Grosz seine Wirkung durch die Gegenüberstellung der Hungernden mit dem reich gefüllten Schaufenster eines Delikatessengeschäfts. Hunger rührt nicht vom Mangel an Nahrungsmitteln her, sondern von der ungerechten Verteilung des Wohlstands, lautet Grosz' Botschaft.

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Die Weimarer Republik
Hunger und soziales Elend

body {font-family:Arial,Helvetica,sans-serif; width:600px;} Exponat: Lithographie: Grosz, George Hunger body {font-family:Arial,Helvetica,sans-serif; width:600px;} [Abbildung] Hunger George Grosz aus: Hunger, Hilfe von Künstlern Neuer Deutscher Verlag Berlin Berlin, 1924 Lithographie, 49 x 33,2 cm © Deutsches Historisches Museum, Berlin Inv. Nr.: Gr 62/324 Angesichts des in der Weimarer Republik grassierenden sozialen Elends beteiligte sich George Grosz 1924 an der zugunsten der Internationalen Arbeiterhilfe herausgegebenen Graphikmappe Hunger - 7 Originallithographien. Im Unterschied zu den Arbeiten seiner Mitstreiter, die die Hungernden aus dem sozialen Umfeld herausgelöst zeigen, erzielt Grosz seine Wirkung durch die Gegenüberstellung der Hungernden mit dem reich gefüllten Schaufenster eines Delikatessengeschäfts. Hunger rührt nicht vom Mangel an Nahrungsmitteln her, sondern von der ungerechten Verteilung des Wohlstands, lautet Grosz' Botschaft.Deutsches Historisches Museum, Berlin LeMO de Deutsches Reich Agitationskunst, Armut, Not Grosz, George Grosz, George; Neuer Deutscher Verlag

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