• Exponat: Plakat: Max Pechstein: "Erwürgt nicht die junge Freiheit", 1918

Erwürgt nicht die junge Freiheit durch Unordnung und Brudermord

Plakat
Entwurf: Max Pechstein
Herausgeber: Werbedienst der Deutschen Republik
Deutschland, 1918
100 x 67,3 cm
Inv.-Nr.: P 57/340.1

Der aus je drei Vertretern der SPD und der USPD bestehende "Werbedienst der Deutschen Republik" beauftragte im Namen der Regierung der Volksbeauftragten nach Beginn der Revolution von 1918/19 vor allem expressionistische Künstler mit der Durchführung einer Plakat- und Flugblattkampagne. Sie sollte vor allem zu Ruhe und Ordnung auffordern und die neu erkämpften Errungenschaften herausstellen. Auf dem Plakat von Max Pechstein klammert sich ein nackter Säugling, eine allegorische Verkörperung der "neugeborenen" Freiheit, schutzsuchend an das Symbol der Arbeiterbewegung, die rote Fahne. Mit der Drohung "Sonst verhungern Eure Kinder" werden gezielt Gefühle angesprochen und Ängste vor Gewalt und Anarchie geschürt. Nach der Wahl zur Nationalversammlung am 19. Januar 1919 fand die Kampagne ihr Ende.

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Die Revolution von 1918/19
Der Rat der Volksbeauftragten

Exponat: Plakat: Max Pechstein: Erwürgt nicht die junge Freiheit, 1918 [Abbildung] Erwürgt nicht die junge Freiheit durch Unordnung und Brudermord Plakat Entwurf: Max Pechstein Herausgeber: Werbedienst der Deutschen Republik Deutschland, 1918 100 x 67,3 cm © DHM, Berlin P 57/340.1 Der aus je drei Vertretern der SPD und der USPD bestehende Werbedienst der Deutschen Republik beauftragte im Namen der Regierung der Volksbeauftragten nach Beginn der Revolution von 1918/19 vor allem expressionistische Künstler mit der Durchführung einer Plakat- und Flugblattkampagne. Sie sollte vor allem zu Ruhe und Ordnung auffordern und die neu erkämpften Errungenschaften herausstellen. Auf dem Plakat von Max Pechstein klammert sich ein nackter Säugling, eine allegorische Verkörperung der neugeborenen Freiheit, schutzsuchend an das Symbol der Arbeiterbewegung, die rote Fahne. Mit der Drohung Sonst verhungern Eure Kinder werden gezielt Gefühle angesprochen und Ängste vor Gewalt und Anarchie geschürt. Nach der Wahl zur Nationalversammlung am 19. Januar 1919 fand die Kampagne ihr Ende.

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