Berlin.Dokument

Berlin.Dokument – unter diesem Titel präsentiert das Zeughauskino in chronologischer Folge monatlich ein Programm mit dokumentarischen Aufnahmen von Berlin. Die Programme erzählen mosaikartig eine Geschichte Berlins, wie sie in oft unbekannten, an den Rändern der kommerziellen Filmindustrie entstandenen Aufnahmen überliefert ist.

Im April bringt Berlin.Dokument zwei Portraitfilme aus den 1970er Jahren zusammen, die von den Lebenswegen zweier Berlinerinnen aus einfachen Verhältnissen erzählen: Lore Diener, die als Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus in das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau eingeliefert wird; und Martha Bieder, die mit 68 Jahren immer noch auf dem Bau arbeitet und im VEB Kombinat Tiefbau in Rummelsburg, am Förderband stehend, Metallteile aus dem Bauschutt sortiert. Unter dem Motto „Wie der deutsche Tonfilm Berlin und die Berliner zeigt“ kompiliert Berlin – Dein Filmgesicht – das Berlin.Dokument-Programm im Mai – Ausschnitte aus 48 Spielfilmen. Im Juni legt die Filmreihe eine Spielpause ein.

Berlin.Dokument entsteht in Zusammenarbeit mit dem Bundesarchiv-Filmarchiv und wird von Jeanpaul Goergen kuratiert.