Berlin.Dokument

Berlin.Dokument – unter diesem Titel präsentiert das Zeughauskino in chronologischer Folge monatlich ein Programm mit dokumentarischen Aufnahmen von Berlin. Die Programme erzählen mosaikartig eine Geschichte Berlins, wie sie in oft unbekannten, an den Rändern der kommerziellen Filmindustrie entstandenen Aufnahmen überliefert ist.

Unter dem Titel Zwischen Ausbildung und Aufruhr treffen im April westdeutsche Kurzfilme aufeinander, die entweder in tradierter Form Ausbildungs- und Forschungsstätten porträtieren oder Zeugnis davon ablegen, wie diese Orte zu Stätten eines neuen dokumentarischen Filmschaffens werden. Das Mai-Programm, das vor allem Alltagsbeobachtungen vorstellt, versammelt daran anknüpfend ausschließlich Arbeiten von Filmstudentinnen und –studenten der Babelsberger Deutschen Hochschule für Filmkunst und der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin. Aus Anlass des 50. Jahrestags der Demonstrationen, die der Besuch des persischen Schahs Mohammad Reza Pahlavi und seiner Frau Farah Pahlavi am 2. Juni 1967 in Berlin auslöste, zeigen wir im Juni zwei Dokumentarfilme, die diese Proteste und die Arbeit der Polizei dokumentieren und auf unterschiedliche Weise Gegenöffentlichkeit herstellen.

Berlin.Dokument entsteht in Zusammenarbeit mit dem Bundesarchiv-Filmarchiv und wird von Jeanpaul Goergen kuratiert.