• Exponat: Photo: Sowjetische Kriegsgefangene, 1941

Sowjetische Kriegsgefangene aus dem Kessel von Bialystok

Fotografie: Gerhard Gronefeld
Juli 1941
Inv.-Nr.: GG 428/6a

In deutsche Gefangenschaft zu geraten, bedeutete für mehr als die Hälfte der insgesamt 5,7 Millionen sowjetischen Kriegsgefangenen den Tod. Die Wehrmachtsführung hatte kaum Vorkehrungen für die zu erwartenden Kriegsgefangenen getroffen. Ihr massenhaftes Sterben wurde von vornherein in Kauf genommen. Allein zwischen dem Herbst 1941 und dem Frühjahr 1942 starben rund zwei Millionen sowjetische Gefangene bei mangelhafter Ernährung, katastrophalen Unterkünften und fehlender medizinischer Betreuung an Hunger und Kälte. In deutscher Kriegsgefangenschaft kamen insgesamt rund 3,3 Millionen sowjetische Soldaten um.

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Kriegsgefangenschaft

[Abbildung] Sowjetische Kriegsgefangene aus dem Kessel von Bialystok Photographie: Gerhard Gronefeld Juli 1941 © Deutsches Historisches Museum, Berlin Inv. Nr.: GG 428/6a In deutsche Gefangenschaft zu geraten, bedeutete für mehr als die Hälfte der insgesamt 5,7 Millionen sowjetischen Kriegsgefangenen den Tod. Die Wehrmachtsführung hatte kaum Vorkehrungen für die zu erwartenden Kriegsgefangenen getroffen. Ihr massenhaftes Sterben wurde von vornherein in Kauf genommen. Allein zwischen dem Herbst 1941 und dem Frühjahr 1942 starben rund zwei Millionen sowjetische Gefangene bei mangelhafter Ernährung, katastrophalen Unterkünften und fehlender medizinischer Betreuung an Hunger und Kälte. In deutscher Kriegsgefangenschaft kamen insgesamt rund 3,3 Millionen sowjetische Soldaten um.Deutsches Historisches Museum, Berlin LeMO de Polen, Bialystok Ostfront, Russlandfeldzug, Rote Armee, Kriegsgefangene, Kriegsgefangenschaft Gronefeld, Gerhard

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