• Exponat: Alltagskultur: Ruhrbesetzung, nach 1923

Schießscheibe zur Ruhrbesetzung mit anitfranzösischer Propaganda

Deutschland, 1923
Holz
Durchmesser: 45 cm
Inv.-Nr.: 1990/1463

Brutalität und Willkür der Besatzer im Ruhrgebiet waren Hauptmotive der gegen Frankreich und Belgien gerichteten Bildpropaganda der Deutschen. Dabei hatte die Propaganda keinerlei Hemmungen vor Übertreibungen. Auf dieser Schießscheibe wird Deutschland von einem alles vernichtenden "Monster" bedroht. In ganz Deutschland wurde so zum "nationalen Widerstand" gegen die französischen und belgischen Besatzer aufgerufen, deren eigentliches Ziel es sei, das Deutsche Reich zu zerschlagen und als Kolonie auszubeuten.

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Die Weimarer Republik
Innenpolitik
Die Ruhrbesetzung

[Abbildung] Schießscheibe zur Ruhrbesetzung mit anitfranzösischer Propaganda Deutschland 1923/1925 Holz, bemalt Durchmesser: 45 cm © Deutsches Historisches Museum, Berlin Inv. Nr.: 1990/1463 Brutalität und Willkür der Besatzer im Ruhrgebiet waren Hauptmotive der gegen Frankreich und Belgien gerichteten Bildpropaganda der Deutschen. Dabei hatte die Propaganda keinerlei Hemmungen vor Übertreibungen. Auf dieser Schießscheibe wird Deutschland von einem alles vernichtenden Monster bedroht. In ganz Deutschland wurde so zum nationalen Widerstand gegen die französischen und belgischen Besatzer aufgerufen, deren eigentliches Ziel es sei, das Deutsche Reich zu zerschlagen und als Kolonie auszubeuten.Deutsches Historisches Museum, Berlin LeMO de Deutsches Reich Ruhrbesetzung, Reparationen, Propaganda, Feindbild

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