• Exponat: Fahne: Schwarz-weiß-rote Fahne vom Schloss in Versailles, 1871

Schwarz-weiß-rote Fahne vom Schloss in Versailles

Datiert 1871
Leinen und Halbseide
374 x 295 cm
Inv.-Nr.: KT 2008/151

Nach der Kaiserproklamation wurde auf dem Dach des Schlosses statt der schwarz-weißen Flagge Preußens diese schwarz-weiß-rote Fahne gehisst. Obgleich erst im Jahre 1892 per kaiserlicher Verordnung durch Wilhelm II. als Reichsflagge eingeführt, galt die schwarz-weiß-rote Fahne seit der Reichsgründung als Symbol des Kaiserreichs. Nach Ende der Friedensverhandlungen, so ist auf der Liekseite der Fahne notiert, nahm General Julius von Bose die handgenähte Fahne am 12. März beim Abrücken aus Versailles mit. Im Jahre 1897, drei Jahre nach dem Tod des Generals, übergab sie sein Enkel dem Zeughaus in Berlin. Durch kriegsbedingte Verlagerungen gelangte die Fahne nach dem Zweiten Weltkrieg an die Alliierten, die sie den Staatlichen Museen in West-Berlin übergaben. 1964 kam sie ins Wehrgeschichtliche Museum nach Rastatt, 2002 kehrte sie ins Zeughaus zurück.

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Der Norddeutsche Bund

Exponat: Fahne: Schwarz-weiß-rote Fahne vom Schloss in Versailles, 1871 [Abbildung] Schwarz-weiß-rote Fahne vom Schloss in Versailles Datiert 1871 Leinen und Halbseide 374 x 295 cm © DHM, Berlin KT 2008/151 Nach der Kaiserproklamation wurde auf dem Dach des Schlosses statt der schwarz-weißen Flagge Preußens diese schwarz-weiß-rote Fahne gehisst. Obgleich erst im Jahre 1892 per kaiserlicher Verordnung durch Wilhelm II. als Reichsflagge eingeführt, galt die schwarz-weiß-rote Fahne seit der Reichsgründung als Symbol des Kaiserreichs. Nach Ende der Friedensverhandlungen, so ist auf der Liekseite der Fahne notiert, nahm General Julius von Bose die handgenähte Fahne am 12. März beim Abrücken aus Versailles mit. Im Jahre 1897, drei Jahre nach dem Tod des Generals, übergab sie sein Enkel dem Zeughaus in Berlin. Durch kriegsbedingte Verlagerungen gelangte die Fahne nach dem Zweiten Weltkrieg an die Alliierten, die sie den Staatlichen Museen in West-Berlin übergaben. 1964 kam sie ins Wehrgeschichtliche Museum nach Rastatt, 2002 kehrte sie ins Zeughaus zurück.

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