Schiffstypen

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Ost- und Westindienfahrer (17.–19. Jahrhundert)

Bei den Ost- und Westindienfahrern handelte es sich nicht im eigentlichen Sinne um einen eigenen Schiffstyp. Die Bezeichnung stand stellvertretend für eine Reihe unterschiedlicher Handelsschifftypen, die zwischen Europa und den überseeischen Kolonien verkehrten. Allen Schiffen war gemeinsam, dass sie über drei Masten, mehrere Geschütze sowie ein hohes Schanzkleid, was das feindliche Entern erschweren sollte, verfügten. Die Überfahrt erfolgte aufgrund der kostbaren Handelswaren häufig im Konvoi, den sogenannte Konvoier, mittelschwer bewaffnete Handelsschiffe oder Fregatten, begleiteten.

 

Die folgenden Informationen beziehen sich auf das abgebildete Schiffsmodell.

PRINCE OF WALES (1740)

·         Region: Großbritannien (alle Weltmeere)

·         Länge: 30,50 m

·         Breite: 8,30 m

·         Antrieb: Segel

·         Segelfläche: -

·         Ladekapazität: ca. 1.000 t

·         Geschwindigkeit: ca. 6 kn (~ 11 km/h)