• Exponat: Filmplakat: "Jud Süß", 1940

Plakat zum antisemitischen Hetzfilm "Jud Süß"

Entwurf: Bruno Rehak (1910-1977)
Druck: August Scherl Nachf.
Berlin, 1940
138 x 95 cm
Inv.-Nr.: P 94/3050

Den am 5. September 1940 uraufgeführte Film "Jud Süß" hatte Reichspropagandaminister Joseph Goebbels mit zwei Millionen Reichsmark gefördert. Im Rückgriff auf die historische Figur des jüdischen Finanzberaters Süß-Oppenheimer transportierte der Film antisemitische Vorurteile und ließ judenfeindliche Maßnahmen als Notwehr erscheinen. Der Regisseur Veit Harlan hatte für den Film 120 Juden aus dem Ghetto Lublin als Statisten eingesetzt. Die Besetzung von Hauptrollen mit prominenten Schauspielern wie Heinrich George und Kristina Söderbaum (1912-2001) machte den Film zum Publikumsmagneten.

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Filmpolitik

[Abbildung] Jud Süss Filmplakat zu einem antisemitischen Hetzfilm Entwurf: Bruno Rehak Auftraggeber: Terra Druck: August Scherl Nachf. 138 x 95 cm Berlin, 1940 © Deutsches Historisches Museum, Berlin Inv. Nr.: P 94/3050Deutsches Historisches Museum, Berlin LeMO de Deutsches Reich, Berlin Film, Kino, Propaganda, Antisemitismus, Holocaust August Scherl Nachf.

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