Schiffstypen

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Weiter im Zeitstrahl

© Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin, Foto: Clemens Kirchner

 

 

Bark (18.–20. Jahrhundert)

Schiffe, die man als Bark bezeichnet, verfügen über mindestens drei Masten, von denen der hintere Mast ausschließlich Schratsegel – in Längsrichtung stehende dreieckige Segel – trägt, während die vorderen Masten Rahsegel führen. Der Rumpf mit einem flachen Boden erlaubte in unbekannten Gewässern das vorteilhafte Anlanden für Notreparaturen. Die Bark wurde im 19. Jahrhundert als universelles Frachtschiff eingesetzt. Es war nur eine sehr kleine Besatzung notwendig. Eine der namhaftesten Barks – ursprünglich ein Kohlenschiff – war die ENDEAVOUR, mit der James Cook von 1768 bis 1771 die Welt umsegelte. Das hier gezeigte Modell hat eine später geänderte Takelung. Doch auch die ALEXANDER VON HUMDBOLDT oder GORCH FOCK sind Barkschiffe.

 

Die folgenden Informationen beziehen sich auf das abgebildete Schiffsmodell.

ENDEAUVOUR (1768)

·         Region: Großbritannien (alle Weltmeere)

·         Länge: 29,80 m

·         Breite: 8,90 m

·         Antrieb: Segel

·         Segelfläche: 2.777 m²

·         Ladekapazität: ca. 600 t

·         Geschwindigkeit: ca. 8 kn (~ 15 km/h)