Juni 1938: „Juni-Aktion“ und „Aktion Arbeitsscheu“

1938 spitzt sich die Situation der deutschsprachigen Jüdinnen und Juden zu. Nach dem Anschluss Österreichs an Deutschland im März 1938 steigt die Gewalt und öffentliche Diskriminierung gegenüber Juden in Österreich stark an. Im Juni 1938 starten die Nazis die so genannte „Juni-Aktion“ und die „Aktion Arbeitsscheu“. Dr. Frank Mecklenburg, Forschungs- und Archivleiter des Leo Baeck Institute New York | Berlin, schildert, wie diese Maßnahmen zu einer Art Labor für eine neue Stufe der Brutalität und Gewalt der Nationalsozialisten wurden.

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