Plötzlich wieder aktuell? Dr. Schnabel im DHM

Aktuell dreht sich alles um Eindämmungsmaßnahmen, die eine Ausbreitung des sogenannten Coronavirus verlangsamen. Hygienevorschriften, Kontaktbeschränkungen, sogenanntes social distancing und insbesondere Schutzmasken sind im Gespräch. Im Laufe der Geschichte sind dies wiederkehrende Maßnahmen und Utensilien zur Eindämmung von Seuchen und Krankheiten, weshalb das Deutsche Historische Museum eine Reihe von Masken besitzt. Doch ein ganz besonderes Exemplar hat zuletzt in der #curatorbattle vom Yorkshire Museum auf Twitter („Museen, zeigt her eure gruseligsten Objekte“) für Aufsehen gesorgt: die sogenannte Pestmaske aus unserer Dauerausstellung. Wurde sie allerdings tatsächlich als „Schnabeliger Schutz gegen die Pest“ verwendet, wie wir in unserer „Wozu das denn?“-Reihe 2017 berichteten? Warum die Provenienz und insbesondere die Nutzung als Schutzmaske fragwürdig sind, schreibt Sabine Witt, Sammlungsleiterin Alltagskultur. Zusammen mit Stefan Bresky, Leiter Bildung und Vermittlung, hat sie jüngst einen Beitrag zu diesem Objekt in der zweiten Ausgabe unseres DHM-Magazins Historische Urteilskraft veröffentlicht. Aus gegebenem Anlass veröffentlichen wir den Text leicht gekürzt und exklusiv im DHM-Blog!

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