Das empathische Museum: Wie Kunst alle erreicht

Der 3. Dezember wurde von den Vereinten Nationen als „Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung“ ins Leben gerufen. Seit 2014 schon setzt sich das Deutschen Historische Museum (DHM) verstärkt für die Umsetzung eines barrierefreien Angebots in seinen Ausstellungen ein. Auch in der jüngst eröffneten Ausstellung „1917. Revolution. Russland und Europa“ laden inklusive Angebote zu einem partizipativen Einstieg in jeden Themenbereich ein. Kernstück des inklusiven Konzepts ist eine sechseckige, drehbare „Trommel“, die das DHM speziell entworfen hat und die auf jeder Seite eine Informationsebene bedient: Ob deutsche oder englische Texte, Texte in Leichter Sprache und Brailleschrift, Videos mit Deutscher Gebärdensprache sowie Audiotexte mit Audio-deskriptionen – die Ausstellung wird über diese sechs gleichberechtigten Vermittlungsebenen vielen Menschen zugänglich gemacht. In ihrer Kolumne anlässlich des Internationalen Tags der Menschen mit Behinderung beleuchtet Nadia S. Zaboura die neuen Wege, die empathische Museen und andere Kultureinrichtungen mit diesem Angebot beschreiten.

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