Nationalsozialismus
Zeughaus Berlin, 26. März - 15. Juni 1993
 
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Prolog Geburt und Taufe Einschulung
Hitlerjugend Konfirmation

Pflichtjahr

Lehre Reichsarbeitsdienst Wehrpflicht
Ehe und Familie Arbeit und Arbeitsjubiläen Tod

Katalog

Vorwort
Einführung

Deutschland um 1900

Nationalsozialismus


Aufsätze



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Der Tod war in der Ideologie der Nationalsozialisten eine mit Pathos erfüllte Größe. Der Eid, bis in den Tod zu kämpfen, war für den Soldaten eine geläufige, eingeübte Formel, und die Führer des NS-Regimes haben von Anfang an den Tod als letzten Beweis für die Hingabe an den Nationalsozialismus gefordert. Unbedingter Glaube und Gehorsam durften keine Grenzen von Einsatz- und Opferbereitschaft kennen.

Gemessen an der Sicherung und Ausdehnung des nationalsozialistischen Staates war der Tod des Einzelnen unerheblich. Leben und Sterben waren Diensterfüllung am Ganzen.

Der hier dokumentierte Tod der Soldaten steht exemplarisch für die Verherrlichung des Todes durch den NS-Staatsapparat. Obwohl das Töten und Sterben der Soldaten im Krieg eine äußerst brutale und schockierende Angelegenheit war, wurde ihr Tod als "Heldentod fürs Vaterland" und damit zum letzten Zweck des Soldatenlebens verklärt. Der Krieg beendete massenhaft das Leben der Menschen vorzeitig und nahm ihnen die Möglichkeit, die Stationen eines normalen Lebens zu absolvieren.


Exponate
       
 
           
 
 
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