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  „LEBENDE BILDER“ AUS BERLIN HOMMAGE AN MAX UND EMIL SKLADANOWSKY

 

„LEBENDE BILDER“ AUS BERLIN HOMMAGE AN MAX UND EMIL SKLADANOWSKY

 

 

„LEBENDE BILDER“ AUS BERLIN HOMMAGE AN MAX UND EMIL SKLADANOWSKY
Das Wintergartenprogramm und andere „lebende Bilder“


Das Wintergartenprogramm der Gebrüder Skladanowsky
D 1895, 8’ 35 mm

Reise- und Berlin-Bilder der Gebrüder Skladanowsky
D 1896/97, 8’ 35 mm

Eine Fliegenjagd oder Die Rache der Frau Schultze
D 1913, R: Max Skladanowsky, 9’ 16 mm

Eine moderne Jungfrau von Orléans
D 1914, R: Max Skladanowsky, 14’ Blu-ray

Die Wiege des boxenden Känguruhs
DDR 1987, R: Günter Meyer, 22’ 35 mm

Am 1. November 1895 führt der Berliner Fotograf und Schausteller Max Skladanowsky im Varieté Wintergarten am Bahnhof Friedrichstraße das zusammen mit seinem Bruder Emil entwickelte „Bioskop“ vor. Mit diesem als „interessanteste Erfindung der Neuzeit“ beworbenen Projektor projizieren sie zum ersten Mal in Deutschland kurze Filmstreifen auf eine Leinwand. Allerdings gelingt es ihnen nicht, das „Bioskop“ gewinnbringend auszuwerten, zumal es dem zeitgleich entwickelten „Cinématographe“ der Franzosen Auguste und Louis Lumière technisch deutlich unterlegen ist. Dennoch haben auch die Skladanowskys Film- und Kinogeschichte geschrieben: als Teil einer gegen Ende des 19. Jahrhunderts in vielen Ländern arbeitenden Erfinderschar, die zumeist unabhängig voneinander das Problem der „lebenden Bilder“ zu lösen versuchte.
Zum 150. Geburtstag des am 30. April 1863 in Pankow geborenen Max Skladanowsky zeigen wir alle überlieferten Filme der Gebrüder Skladanowsky in den derzeit besten Kopien. Der 1987 von der DEFA gedrehte Kurzfilm Die Wiege des boxenden Känguruhs zeichnet die Geschichte ihrer Erfindung nach und stellt auch einige ihrer Laterna Magica-Bilder und Abblätterbücher (Daumenkino) vor. (jg)
Am Flügel: Peter Gotthardt
Einführung: Ralf Forster, Jeanpaul Goergen, Egbert Koppe

am 30.4.2013 um 20.00 Uhr

„LEBENDE BILDER“ AUS BERLIN HOMMAGE AN MAX UND EMIL SKLADANOWSKY
Liebeserklärung an Max und Emil Skladanowsky


Das Wintergartenprogramm der Gebrüder Skladanowsky
D 1895, 8’ 35 mm

Die Gebrüder Skladanowsky
D 1996, R: Wim Wenders, 76’ 35 mm

Wim Wenders drehte seine „Slapstick-Farce“ über die Gebrüder Skladanowsky über mehrere Semester hinweg mit Studenten der Hochschule für Fernsehen und Film in München. Ihr Episodenfilm ist eine bezaubernde und kurzweilige Liebeserklärung an das frühe Kino und an die Berliner Erfinder, die als „höchst undeutsche und liebenswerte Charaktere“ (Wim Winders) porträtiert werden. Einige Teile sind mit einer Stummfilmkamera und in Schwarzweiß aufgenommen und zitieren den Stil der frühen Grotesken. In einem ausführlichen Interview kommentiert Lucie Hürtgen-Skladanowsky Schätze aus dem Nachlass ihres Vaters Max Skladanowsky. – Im Vorprogramm wiederholen wir das restaurierte Originalfilmprogramm, das die Gebrüder Skladanowsky am 1. November 1895 im Berliner Wintergarten vorführten. (jg)

am 1.5.2013 um 18.00 Uhr

 

 
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