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S WIE SONDERPROGRAMM
Welttag des audiovisuellen Erbes - Das Agfacolor-Farbfilmverfahren im Kinoformat 1937-1941

Ein Agfacolor-Film, aufgenommen im Herbst 1937 (Die Postkutsche)
D 1938, R: Alexander von Lagorio, P: IG Farbenindustrie Aktiengesellschaft „Agfa“, Phototechnische Zentrale, K: Alexander von Lagorio, Rudolf Walter, D: Senta Schütze, Heinrich Berg, 21’ 35 mm

Ein Lied verklingt
D 1939, R/K: Carl Hoffmann, P: Meteor-Film GmbH, Berlin, D: Irene von Meyendorff, Helmut Hofmann, Gustav Waldau, Otto Wernicke, 29’ 35 mm

Ich werde nie vergessen
D 1939, R: Ernst Kochel, P: Ufa, Werbefilmabteilung. K: Hans Bastanier, 5’ 35 mm

Artillerie greift ein!
D 1940, R: Heinz Paul, P: Ufa, K: Gerhard Beissert, Fritz von Friedl, Fritz Wunderlich, 60’ 35 mm

Die praktische Einführung des Agfacolor-Verfahrens in die Filmindustrie vollzog sich zwischen 1937 und 1941 weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Noch ehe das Verfahren die Herstellung von Kopien zuließ, hatte die Agfa einen Demonstrationsfilm mit Spielhandlung drehen lassen, um sich gegen konkurrierende Farbverfahren zu behaupten. Ein 1938/39 entstandener zweiter Kurzspielfilm mit den namhaften Darstellern Irene von Meyendorff und Otto Wernicke gelangte ebenfalls nie in die Kinos. Das Filmprogramm präsentiert neben diesen lange vergessenen Spielfilmproben einen frühen Agfacolor-Film der Ufa-Werbefilmabteilung und einen der wenigen farbigen Repräsentationsfilme des NS-Staates, ein von Ufa und Heeresfilmstelle hergestelltes Wehrmacht-Spektakel, das den Sieg deutscher Waffen im Frankreichfeldzug feiert. (da)

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit CineGraph Babelsberg und Bundesarchiv-Filmarchiv

Einführung: Dirk Alt

am 27.10.2011 um 20.00 Uhr

 

 

 

 

 
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