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Eine Reise durch die Nacht im West-Berlin der späten 1970er Jahre. Der noch gar nicht so alte Alt-Rocker Angel trifft den jungen Punk Johnny, und zusammen treiben sie im Ford Mustang vom Lido in Kreuzberg zum Funkturm und zum Tauentzien. Dazwischen ein Rennen auf der Stadtautobahn und Bilder vom Brachgelände an der Mauer. Angel ist ein Romantiker und will mit Rock’n’Roll Mauern einreißen; Johnny gibt sich cool, zynisch, renitent. Beide wissen nicht, wo sie eigentlich hingehören, aber sie teilen die Gewissheit, „Rock’n’Roll is bigger than all of us“. 

Produziert vom ZDF und nach der ersten Ausstrahlung auch im Kino herausgebracht, kreist Asphaltnacht um Orte der Musik, um Überlebensträume und Stimmungen – und sieht mit seinem Engel in der Hauptrolle wie der kleine ältere Bruder von Wim Wenders‘ Der Himmel über Berlin (1987) aus. Ein Film der musikalischen und filmischen Anspielungen, von MC5’s Kick out the Jams (1968) und Ian Hunters Overnight Angels (1977) zu Monty Hellman und Martin Scorsese. „Ein phantasievoller, dichter, reichhaltiger, ein durch und durch optimistischer Film und ein Film, der für die große Leinwand gemacht wurde und ihr gewachsen ist: Wer meint, er hätte Asphaltnacht gesehen, als er als ‚Kleines Fernsehspiel‘ ausgestrahlt wurde, dem werden im Kino die Augen übergehen.“ (Kraft Wetzel, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 4.3.1981) (ps)

Asphaltnacht

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