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Joachim Fuchsberger, Eddi Arent, der blasierte Scotland-Yard-Chef Sir Archibald, atmosphärische Schwarzweiß-Fotografie, junge Frauen in den Klauen finsterer Gesellen, ein angemessen beknacktes Mörderkostüm: Viele Zutaten des Rezepts, das die Edgar-Wallace-Reihe zur erfolgreichsten deutschen Filmserie der 1960er Jahre machen sollten, sind schon im ersten Film der Reihe versammelt, der im Herbst 1959 die Kinos erreicht. Freilich ist Fuchsberger noch kein Kommissar, sondern mischt sich als neugieriger, vorlauter Zivilist in die polizeilichen Ermittlungen rund um die Morde der mysteriösen Froschbande ein; und auch tonal hebt sich der von Reinl mit viel Stilbewusstsein inszenierte Film deutlich von den meisten späteren Serienbeiträgen ab. Düster und fatalistisch geht es in Der Frosch mit der Maske zu, manches, etwa die Szenen in der verruchten Nachtbar Lolita, erinnert an den klassischen Film Noir, zwischendurch jagt Scotland Yard den Frosch übers harte Londoner Großstadtpflaster. Aus dem gut aufgelegten Ensemble-Cast sticht insbesondere Walter Wilz heraus, der mit fiebriger Intensität den verzogenen, lebensuntüchtigen Sprössling einer Upper-Class-Familie verkörpert. (lf)

Der Frosch mit der Maske

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