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Werner Peters, in der DDR durch die Romanadaption Der Untertan (1951) bekannt geworden, in einer Doppelrolle als eitler Friseurmeister Franz Blume und berühmter Filmschauspieler Günther Kolmin: Ein Streit zwischen der Modistin Isolde Sturm (Sonja Sutter) und dem Friseur Blume setzt die Handlung in Gang. Während die selbstbewusste Isolde ihren Urlaub verschiebt, um einer Einladung nach Leipzig zur Submission, dem Einkauf neuer Modemodelle, zu folgen, kämpft der Friseurmeister im Winterort Feuerstein mit den Folgen einer Verwechslung – nicht ganz unfreiwillig. Als der wahre, ihm so frappierend ähnlich aussehende Filmschauspieler mit seinem Regisseur eintrifft, um die Tätigkeiten von Waldarbeitern und eine neue Charakterrolle zu studieren, wird die Lage heikel. 

Harald Mannl, Regisseur von Star mit fremden Federn, kam aus dem Westen zur DEFA und war auch als Schauspieler (Geheimakten Solvay) aktiv. Bei seinem Regiedebüt Der Fall Dr. Wagner übernahm er zugleich die Hauptrolle. Nach seiner zweiten Regiearbeit Star mit fremden Federn kehrte Mannl in die Bundesrepublik zurück, wo er nur noch als Schauspieler arbeitete. (mg)

Star mit fremden Federn