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Jeanpaul Goergen

Aber das kennt man doch alles!

In Aber das kennt man doch alles! (1984) erzählt Heide Gauert bekannte und weniger bekannte Geschichten zu Berliner Baudenkmälern, während die Kamera auf Entdeckungsreise Unter den Linden und am Lustgarten geht.

Seit 1787 war das Wohn- und Verlagshaus Nicolai ein bedeutendes offenes Bürgerhaus im friderizianischen Berlin der Aufklärung. 1910 beherbergte es ein Lessing-Museum. Berlin – Brüderstraße 13 stellt Geschichte und Gegenwart des Hauses vor, in dem 1987 das Institut für Denkmalpflege arbeitete.

Das Magazin DEFA Kinobox 1987/56 präsentiert Fotos und Zeichnungen von Heinrich Zille, besucht die altberliner Eckkneipe „Bötzow privat“ und bringt den Song Berlin der Rockgruppe Mona Lise.

In Chausseestraße 126 (1988) flaniert Volker Steinkopff über den Dorotheenstädtischen Friedhof. Abseits des Großstadtlärms lädt er zum Nachdenken ein: „Was wird aus den Träumen derer, die gestorben sind?“ Die Kamera von Christian Lehmann beobachtet die blühende Natur, in der sich die wenigen Besucher verlieren, verweilt auf den Gräbern von Brecht, Borsig, Eisler, Heartfield, Hegel, Seghers und Schinkel, wahrt respektvolle Distanz. Friedhofsarbeiter richten die Grabstele des Bildhauers Schadow wieder auf. Ein Ort des Innehaltens, aber „kein Ort der Trostlosigkeit“. (jg)

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Berlin – Brüderstraße 13

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DEFA Kinobox 1987/56

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Chausseestraße 126

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