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20. November 2021 - 17. Dezember 2021

die documenta und der film

Bereits 1953 formulierte der documenta-Initiator Arnold Bode in seinem Masterplan für die Weltausstellung der zeitgenössischen Kunst in Kassel den Anspruch, dass die „entscheidenden in- und ausländischen Filme“ des jeweiligen Jahrgangs integraler Bestandteil der Programmauswahl sein sollen. In seitdem 14 documenta-Ausgaben wurde dieser Forderung bemerkenswerterweise kaum nachgekommen. Diese ausstellungsbegleitende Reihe folgt entlang ausgewählter Programme einer Passage durch die vergessene filmkuratorische Arbeit unter dem documenta-Banner und lädt dazu ein, die spannende Vielfalt der Konzepte und Filme im Kontext der Weltausstellung wiederzuentdecken.

17. September 2021 - 19. Dezember 2021

Flapper, It-Girls, Funny Ladies

Lust und Lachen im amerikanischen Stummfilm der zwanziger Jahre

Früher kannte sie jeder: Mabel Normand und Marion Davies, Gloria Swanson und Clara Bow, Colleen Moore und die Talmadge-Schwestern. In der Stummfilmzeit gehörten sie zu den beliebtesten Schauspielerinnen und ihre komödiantisches Filme gingen von Amerika aus um die Welt.

29. Oktober 2021 - 19. November 2021

Luis García Berlanga

Hommage zum 100. Geburtstag

Luis García Berlangas Filmografie gehört in Spanien zur Allgemeinbildung, und das Wissen über die Eigenheiten seines Schaffens ist so weit verbreitet, dass die renommierte Real Academia de las Letras Españolas 2020 einstimmig das Adjektiv „berlanguiano“ in ihr Wörterbuch aufgenommen hat. Juan Luis Cebrián, Mitgründer der einflussreichen Zeitung El País, hat kürzlich „grotesk, aber real“ als Definition dieser Wortschöpfung vorgeschlagen. Die von Miguel Herrero kuratierte Retrospektive liefert einen besonderen Einblick in das Werk des Filmemachers während und nach der Franco-Diktatur.

9. November 2021 - 16. November 2021

Die Liste der „Gottbegnadeten“

Künstler des Nationalsozialismus in der Bundesrepublik

Viele renommierte Protagonisten des nationalsozialistischen Kunstbetriebs waren auch nach 1945 hauptberuflich als bildende Künstler tätig. Sie produzierten Werke für den öffentlichen Raum, erhielten lukrative Aufträge von Staat, Wirtschaft und Kirche, lehrten an Kunstakademien, waren in Ausstellungen vertreten und nahmen an Wettbewerben teil. Die Ausstellung Die Liste der „Gottbegnadeten“. Künstler des Nationalsozialismus in der Bundesrepublik, die im Deutschen Historischen Museum bis zum 5. Dezember 2021 zu sehen ist, untersucht erstmals die Nachkriegskarrieren ehemals „gottbegnadeter“ bildender Künstler. Dabei werden deren Netzwerke ebenso in den Blick genommen wie die Rezeption ihrer Arbeiten.

03. Oktober 2021 - 13. November 2021

Vom Klang bewegt

Das Kino und Ludwig van Beethoven

Ein Gedenkjahr im Zeichen Ludwig van Beethovens anlässlich seines 250. Geburtstags – was hat das Kino da zu suchen? War es nicht der Film, der sein Werk verramscht, die Mondscheinsonate und den Kopfsatz der 5. Sinfonie durch permanente Wiederholungen zugrunde gerichtet und Beethovens Kompositionen zum kaum mehr hörbaren Hintergrundrauschen degradiert hat?