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7. Mai 2022 - 27. Mai 2022

Mit Nonchalance am Abgrund

Die Neue Münchner Gruppe

Die Neue Münchner Gruppe stellte zwischen 1964 und 1972 eine der interessantesten Strömungen im westdeutschen Kino dar, nicht zuletzt weil sie gegen den Hauptfluss, gegen die Filme, die die Filmgeschichtsschreibung gemeinhin als das „junge deutsche Kino“ bezeichnet, geschwommen ist.

2. April 2022 - 13. Mai 2022

Berlin Visionen

Die „Mauerstadt“ Berlin gehört vor wie nach 1989 zu den schillerndsten Metropolen der Welt. Doch welchen Anteil haben mediale Bilder an diesem Faszinosum? Die Filmreihe Berlin Visionen untersucht analog zu dem von Marcus Stiglegger und Stefan Jung herausgegebenen Buch (Martin Schmitz Verlag, Berlin 2022), wie Spielfilme die Stadt zu dem gemacht haben, was sie heute ist: Paradies für Subkulturen, Polithochburg, Tatort und Partyhauptstadt.

28. April 2022 - 22. Mai 2022

Das ist nur der Anfang

Karl Marx und das Kino

Verblendung der Massen oder Mittel zur Aufklärung schlechthin? Film ist seit seinen Anfängen wie kaum ein anderes Medium Gegenstand ideologischer Auseinandersetzungen und Vereinnahmungen. Insbesondere linke Kämpfe und Theorien spielen in diesem Streit um das Kino und im Kino eine spezifische Rolle – sei es als konsumierbare Ware in den kulturpessimistischen Überlegungen der Frankfurter Schule oder als Ort regen Widerstandes in feministischen und postkolonialen Aneignungen.

Im Mittelpunkt der die Ausstellung Karl Marx und der Kapitalismus begleitenden  Filmreihe steht somit nicht Karl Marx als historische Figur, sondern die weitreichenden filmischen Rezeptionen seiner theoretischen Überlegungen.

06. März 2022 - 05. Mai 2022

Mihály/Michael Kertész

Als Curtiz noch Kertész war – seine frühen Filme

Der in Ungarn geborene Regisseur Michael Curtiz gehört bis heute in die Riege der unterschätzten Filmemacher. Vielen Filmhistoriker*innen gilt er bestenfalls als ein versierter Auftragsregisseur, der allein für Warner Bros. 86 Filme drehte. Dabei war Curtiz nicht nur ein äußerst vielseitiger Filmemacher, er legte auch viel Wert auf ein gutes Drehbuch, das Casting sowie auf die technischen und optischen Aspekte seiner Filme. Allein sechs Mal wurde Michael Curtiz als Bester Regisseur für einen Oscar nominiert, zweimal gewann er ihn: unter anderem 1943 für Casablanca. Diese Filmreihe beschäftigt sich mit seinen frühen, teils wenig beachteten Filmen.