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08. Januar 2022 - 10. Februar 2022

Filmexil in den Niederlanden

In den 1930er Jahren wurde die Niederlande zu einem wichtigen Exilland für aus Deutschland vertriebene jüdische Filmschaffende. Die Emigranten, die über Erfahrung im deutschen und österreichischen Filmgeschäft verfügten, prägten die krisengeschüttelte niederländische Filmproduktion in dieser Zeit wesentlich und verhalfen ihr zu einer kurzen Blütezeit. Diese Filmreihe versammelt eine Auswahl des Programms "Kino, Krieg und Tulpen. Deutsch-niederländische Filmbeziehungen", das vom EYE Filmmuseum Amsterdam kuratiert und auf dem Internationalen Festival des deutschen Film-Erbes cinefest in Hamburg gezeigt wurde.

14. Januar 2022 - 09. Februar 2022

The Atomic Cinema

Am 6. und 9. August 1945 wurden auf Befehl des US-Präsidenten Harry S. Truman zwei Atombomben über den japanischen Städten Hiroshima und Nagasaki abgeworfen. Ihre Explosionen töteten unmittelbar etwa 100.000 Menschen, vor allem Zivilisten und Zwangsarbeiter. Weitere 130.000 Menschen starben noch im selben Jahr an den Folgen der Explosionen. Viele Filmemacher und Filmemacherinnen reagierten auch mit Werken, die als Bilder dieser Ängste in die Geschichte eingehen sollten. Die Realität des Atomzeitalters ist ohne seine filmischen Fiktionen nicht zu erfassen.

26. Februar 2022 - 31. März 2022

Unser täglich Brot

In Zeiten eines notwendigen Strukturwandels rückt die Landwirtschaft wieder einmal in ein neues Licht. Seit jeher gilt das für sämtliche große politische Debatten. Egal ob von Links oder von Rechts, die Erde wurde immer von allen beansprucht. Diese Filmreihe betrachtet den Teil der Filmgeschichte, welcher Aufschluss darüber gibt, woher die Landwirtschaft kommt, was sie braucht und wie sie sich in das Verhältnis von Mensch und Natur eingeschrieben hat.

06. März 2022 - 27. März 2022

Mihály/Michael Kertész

Als Curtiz noch Kertész war – seine frühen Filme

Der in Ungarn geborene Regisseur Michael Curtiz gehört bis heute in die Riege der unterschätzten Filmemacher. Vielen Filmhistoriker*innen gilt er bestenfalls als ein versierter Auftragsregisseur, der allein für Warner Bros. 86 Filme drehte. Dabei war Curtiz nicht nur ein äußerst vielseitiger Filmemacher, er legte auch viel Wert auf ein gutes Drehbuch, das Casting sowie auf die technischen und optischen Aspekte seiner Filme. Allein sechs Mal wurde Michael Curtiz als Bester Regisseur für einen Oscar nominiert, zweimal gewann er ihn: unter anderem 1943 für Casablanca. Diese Filmreihe beschäftigt sich mit seinen frühen, teils wenig beachteten Filmen.