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13. August 2021 - 30. September 2021

Terror und Transgression im Niemandsland

Werkschau Takahisa Zeze

Takahisa Zeze ist einer der profiliertesten und produktivsten japanischen Filmemacher der Gegenwart. Im Laufe seiner Karriere hat sich der obsessiv arbeitende Regisseur einer Vielzahl an Stoffen, Erzählformen und Genres gewidmet und konnte seit Ende der 1980er-Jahre mehr als 60 Werke realisieren. Die Retrospektive "Terror und Transgression im Niemandsland" stellt dieses außergewöhnliche Werk erstmals in seiner ganzen Breite vor und präsentiert 18 Arbeiten aus den Jahren 1989 bis 2021 - viele davon als deutsche und europäische Kinopremieren.

15. August 2021 - 27. August 2021

Chaos & Aufbruch

Berlin 1920|2020

Über Nacht verdoppelte sich 1920 die Einwohnerzahl Berlins. Durch Eingemeindung benachbarter, bis dahin selbstständiger Städte und Gemeinden entstand die flächenmäßig zweitgrößte Stadt der Welt. Mit nun 20 Bezirken bemühte sich die Kommune, die großen finanziellen und sozialen Ungleichgewichte zwischen den teils sehr unterschiedlichen Stadtteilen auszugleichen. Eine „Politik für alle“ hatte zum Ziel, den Menschen einen Mindeststandard bei Bildung, Gesundheit, Wohnen und Erholung zu ermöglichen. Das Groß-Berlin-Gesetz wurde zur Grundlage für die Stadt von heute – für die Metropole Berlin.

26. August 2021 - 08. September 2021

Schillernder Solitär

Werkschau Wojciech Jerzy Has

Wie eine Phantasmagorie zwischen Erinnerung und Beschwörung nimmt sich das schlafwandlerische Opus Sanatorium pod klepsydrą (The Hourglass Sanatorium) aus, das nach den Studentenunruhen vom März 1968 konzipiert wurde, als eine Welle antisemitischer Säuberungen Polen erfasste. Wojciech Jerzy Has konnte das Projekt erst realisieren, nachdem Kazimierz Kutz 1972 die Leitung des Filmstudios Silesia übernommen hatte und es gegen den erbitterten Widerstand der Parteieliten durchboxte. Das Zeughauskino zeigt dieses und sieben weitere Werke des polnischen Regisseurs.

17. September 2021 - 19. Dezember 2021

Flapper, It-Girls, Funny Ladies

Lust und Lachen im amerikanischen Stummfilm der zwanziger Jahre

Früher kannte sie jeder: Mabel Normand und Marion Davies, Gloria Swanson und Clara Bow, Colleen Moore und die Talmadge-Schwestern. In der Stummfilmzeit gehörten sie zu den beliebtesten Schauspielerinnen und ihre komödiantisches Filme gingen von Amerika aus um die Welt.

Vom Klang bewegt

Das Kino und Ludwig van Beethoven

Ein Gedenkjahr im Zeichen Ludwig van Beethovens anlässlich seines 250. Geburtstags – was hat das Kino da zu suchen? War es nicht der Film, der sein Werk verramscht, die Mondscheinsonate und den Kopfsatz der 5. Sinfonie durch permanente Wiederholungen zugrunde gerichtet und Beethovens Kompositionen zum kaum mehr hörbaren Hintergrundrauschen degradiert hat?