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Phileas Fogg, kettenrauchender Gentleman und einflussreiches Mitglied des Londoner Excentric-Clubs, geht eine riskante Millionenwette ein. Er will beweisen, dass ihm die Umrundung der Erde in 80 Tagen gelingt. Gemeinsam mit seinem gutmütigen wie gewitzten Diener Passepartout besteht er auf seiner Weltreise allerhand Abenteuer. In Indien bewahren sie die schöne Witwe Aouda davor, gemeinsam mit ihrem verstorbenen Ehemann auf einem Scheiterhaufen verbrannt zu werden. Aouda und ihre Schwester Nemea begleiten sie fortan auf der Reise rund um den Globus. Ihnen stets auf den Fersen sind Foggs Widersacher Archibald Corsican und der übereifrige Versicherungsdetektiv Fix, der den englischen Gentleman für einen Bankräuber hält.

Im Herbst 1918, kurz vor Ende des Ersten Weltkriegs, verfilmte Richard Oswald Jules Vernes weltberühmten Roman Die Reise um die Erde in 80 Tagen an Originalschauplätzen in Berlin und Umgebung. Oswalds Komödie ist ein actiongeladenes, karnevaleskes Spektakel, das Klischees mit einem Augenzwinkern bedient. Besonders interessant sind die exotischen Kostüme und die erotischen Tänze von Anita Berber. An ihrer Seite brillieren Conrad Veidt als exzentrischer wie pedantischer Snob, Eugen Rex als ungeschickter Diener und Reinhold Schünzel in der Rolle des Aufschneiders Corsican. (awb)