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Der katalanische Unternehmer Jaume Canivell organisiert und finanziert im Revier des Marquis de Leguineche eine Jagd, an der hochrangige Regierungsvertreter der späten Franco-Diktatur teilnehmen sollen. In Wirklichkeit hat er die Absicht, die Politik zu einer Gesetzgebung zu bewegen, die es gestatten würde, alle Hochhäuser des Landes mit einer Sprechanlage seiner Firma auszustatten. Humorvoll stellt Berlanga in diesem bitteren Film die Doppelmoral und Korruption der regierenden Klassen, der Kirche und der maroden Aristokratie dar.

Der außerordentliche Erfolg von La escopeta nacional ermutigte Berlanga, den Film zur sogenannten „Leguineche-Saga“ zu erweitern und zwei Fortsetzungen zu realisieren.

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