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Laissez-passer

Laissez-passer F/D/E 2002, R: Bertrand Tavernier, B: Bertrand Tavernier, Jean Cosmos, K: Alain Choquart, D: Jacques Gamblin, Denis Podalydès, Christian Berkel, Charlotte Kady, 170‘ · 35mm, OmeU DO 11.05. um 19.30 Uhr Ein Spielfilm über die Continental. Paris 1942: Die deutsche Continental Films produziert unter der Leitung von Alfred Greven seit 1940 französische Filme. Dies spiegelt die prekäre Situation wider, in der sich das Land seit der Besetzung durch die Deutschen befindet: Ist es möglich, so weiterzumachen, als ob nichts geschehen wäre – gewissermaßen im Rachen der Bestie, dort, wo einem die Reißzähne nichts anhaben können? Oder muss man die Zusammenarbeit verweigern und weggehen? Jean-Devaivre, ein Regieassistent, nimmt eine Anstellung bei der Continental an und sieht hierin eine Möglichkeit, seine heimlichen Aktivitäten in der Résistance zu verschleiern. Er ist ein Mann der Tat, leichtfertig, impulsiv und wagemutig. Jean Aurenche dagegen, ein Drehbuchautor, gibt sich größte Mühe, alle Angebote, die ihm seitens der Deutschen gemacht werden, abzulehnen. Er ist neugierig, aufgeschlossen, in erster Linie ein Zeuge der politischen Geschehnisse. Sein Widerstand setzt ein, wenn er zum Stift greift und schreibt. Um diese beiden Männer gruppieren sich zehn weitere Personen: Die einen passen sich an und kollaborieren, die anderen lehnen sich auf und opponieren gegen die Deutschen. Aber alle, die im besetzten Frankreich leben, kämpfen gegen den Hunger, die Kälte und ums schlichte Überleben. (re)