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Padenije Berlina / Der Fall von Berlin

Padenije Berlina Der Fall von Berlin UdSSR 1949, R: Michail Tschiaureli, D: Michail Gelowani, Fjodor Blasewitsch, Wiktor Ljubimow, Boris Andrejew, 167’ · Beta SP, OmU Pathos, Kitsch und Heroismus in Agfacolor: Das monumentale Kriegsepos in zwei Teilen schildert die Ereignisse der Jahre 1941 bis 1945 vom Überfall auf die Sowjetunion bis zur deutschen Kapitulation und verschränkt dabei die „kleine“ mit der „großen“ Geschichte. Der Stahlschmelzer Alescha zieht mit der Roten Armee siegreich nach Westen, um seine nach Deutschland verschleppte Geliebte zu befreien. Gleichzeitig lenkt Stalin unaufgeregt und mit unfehlbarem Geschick die militärischen Operationen, während Churchill und Roosevelt sich als unzuverlässige Verbündete erweisen und Hitler als monströse Karikatur zunehmend dem Wahnsinn verfällt. Für ihr Geschenk zum 70. Geburtstag des Diktators scheute Mosfilm keinen Aufwand: Die Schlacht um Berlin wurde mit Hilfe von fünf Artillerie- und Infanterie-Divisionen, vier Panzerbataillonen, 193 Flugzeugen, 10.000 Statisten und einem Miniaturmodell der Stadt von über einem Quadratkilometer Größe nachgestellt. Es entstand die finale Apotheose des filmischen Personenkults um Stalin als genialem Feldherrn, allwissendem Landesvater und gottgleichem Weltenretter. (jr) SA 23.05. um 19.30 Uhr