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Unter dem Titel „Film-Dokumente aus 40 Jahren“ präsentierte die Gesellschaft Abendländische Kunst des XX. Jahrhunderts anlässlich der ersten documenta 1955 eine Filmreihe, die zeitgenössische Künstlerdokumentationen, Experimental- und Animationsfilme sowie Spielfilmen aus der Zeit vor dem Beginn des Zweiten Weltkriegs zusammenbrachte. In zwölf Programmen, die jeweils um 22.25 Uhr (!) im Film-Palast am Bahnhof Wilhelmshöhe zu sehen waren, begegneten sich Klassiker des „linken“, von den Nationalsozialisten verbotenen expressionistischen, sozialkritischen oder revolutionseuphorischen Kinos der Vorkriegszeit und Kurzfilme der frühen 1950er Jahre. Eines dieser Programme stellte tatsächlich Eisensteins Revolutionsfilm Panzerkreuzer Potemkin Ottomar Domnicks Nachdenken über die moderne, abstrakte Malerei voran. Neue Kunst – neues Sehen studiert die Werke Kandinskys, van Goghs, Miros und anderer Maler. Was zeichnet die Ästhetik der klassischer Moderne, dieser, so der Kommentar, „neuen Formen“ und „seltsamen Zeichen“ aus? Panzerkreuzer Potemkin wird die Frage beantworten. (jf)

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