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Warschau im Sommer 1939: In Auflehnung gegen seine großbürgerliche Herkunft verbringt Paweł einen Abend in einem Nachtlokal, wo er die Eintänzerin Lidka kennenlernt. Am nächsten Morgen unternehmen sie einen Ausflug aufs Land und verlieben sich ineinander. Ihre Beziehung bleibt jedoch platonisch und findet ein jähes Ende, als Pawełs Vater auftaucht und den Sohn zur Rückkehr zwingt. Gegen Ende des Krieges kommt Paweł als Auschwitz-Überlebender in die Ortschaft zurück, wo seine Tante, eine verarmte Aristokratin, lebt, und begegnet Lidka wieder, die seinen Cousin Mirek geheiratet hat. Die alten Gefühle leben wieder auf.

Pożegnania ist eine Adaption des gleichnamigen Romans von Stanisław Dygat aus dem Jahr 1948. Ähnlich wie die literarische Vorlage gilt auch Has‘ zehn Jahre später entstandene Verfilmung als eine melancholisch-groteske Abrechnung mit dem Milieu einer polnischen Vorkriegs-Intelligenzja, die infolge der politischen Umwälzungen nach dem Zweiten Weltkrieg ihren sozialen Status und ihre gesellschaftliche Bedeutung verlor. (mwa)