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Zentrale Rio

D 1939, R: Erich Engels, D: Leni Marenbach, Werner Fuetterer, Camilla Horn, Ita Rina, Iván Petrovich, Leo Peukert, Paul Hoffmann, 84’ · 35 mm

Vorprogramm:

Rio de Janeiro USA 1936, K: Winton Hoch, 7’ · 35 mm

„Glauben Sie mir, Rio wird Ihnen gefallen. Man nennt sie die schönste Stadt der Welt!“ Mit diesen Worten wendet sich der Kaffeehändler Wenk (Werner Fuetterer) auf der Überfahrt von Deutschland nach Brasilien an Maria Halmborg (Leni Marenbach), die auf der Suche nach ihrem verschollenen Ehemann ist. Was folgt, ist aber kein touristischer Reisefilm, sondern eine fesselnde Mischung aus Abenteuer- und Kriminalfilm: Denn wenig später steht die junge Frau neben der Leiche ihres Mannes und wird unter Mordverdacht verhaftet. Zwar erweist sich ihre Unschuld, doch weil der Tote mit Drogenschmugglern Geschäfte machte, befindet sie sich von nun an selbst in Lebensgefahr. Wie gut, dass der landeskundige Wenk an ihrer Seite steht!

Erich Engels inszeniert Rio de Janeiro als Stadt mit vielen Gesichtern, mit üppigen Tanzrevuen zu südamerikanischen Rhythmen, als Sehnsuchtsort von Verliebten und Gangsterversteck. „Spannung, Humor, schöne Tanzbilder, eine bis zum Schluß geheimnisumwobene Kriminalhandlung, gute Landschaftsaufnahmen von Rio“, lobt die B.Z. am Mittag nach der Premiere am 5. Oktober 1939, wenige Wochen nach Beginn des Zweiten Weltkriegs. Der Vorfilm zeigt uns die Sehenswürdigkeiten von Rio de Janeiro – in leuchtendem Technicolor. (ps)

SO 04.05. um 16 Uhr · Einführung: Martin Erlenmaier