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Einführung am 19.06.: Axel Schock

Von seinem gleichnamigen Kurzfilm inspiriert, erzählt der Amerikaner Hal Hartley in Flirt dreimal das gleiche Beziehungsdrama: Datiert auf den Februar 1993 in New York, auf den Oktober 1994 in Berlin und auf den März 1995 in Tokio. Zu den Variationen zwischen den Episoden gehören in Berlin, wo unter anderem am Schlesischen und am Kottbusser Tor gedreht wurde, philosophierende Bauarbeiter. Obwohl Hartley als einer der wichtigsten US-Independentfilmer der letzten Jahrzehnte gilt, ist dieses Werk auch in Berlin vergleichsweise wenig beachtet worden. Dabei handelt es sich um eine der ersten Arbeiten eines ausländischen Filmemachers, in denen die Stadt gleichrangig neben anderen internationalen Metropolen auftaucht – und vor allem ohne Bezugnahme auf den Nationalsozialismus oder die nachfolgende Teilung Deutschlands und Berlins. (gym)

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