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Geheimnisse des Orients

D/F 1928, R: Alexander Wolkow, B: Norbert Falk, Robert Liebmann, Alexander Wolkow, K: Curt Courant, Nikolai Toporkow, Fjodor Burgassow, D: Nikolai Kolin, Iwan Petrowich, D. Dimitriew, Gaston Modot, Alexander Wertinski, 101' · 35 mm, dt. ZT Der arme Schuster Ali ist totunglücklich, denn er kann seine despotische Ehefrau Fatma nicht mehr ertragen. Eines Tages überlässt ihm ein Fremder eine Zauberpfeife. Mit ihrer Hilfe gelingt ihm die Flucht, sie bringt ihn in die ferne Hauptstadt des Sultans Schariah, wo er in unglaubliche Abenteuer verwickelt wird. Geheimnisse des Orients ist ein Märchenfilm par excellence: opulent, extravagant, spektakulär. Wolkows Film wartet auf mit durchchoreographierten Massenszenen, effektvollen Fackelzügen und Djagilews Ballets Russes, aber auch mit reichlich Situationskomik und Action. „Man verliert die Augen an dieses pracht- und zartheitsvolle Weberwerk. Zwischen Oper, Revue und Film gibt das Werk eine Mitte, eine schimmernde Nabelmitte, goldgefüllte, märchentaubetropfte, aus Phantasius´ Schale einen Überschaum – wie selten erlebt…“ (Ernst Jäger, Film-Kurier, Nr. 251, 20.10.1928). (jk) DO 20.11. um 20 Uhr · Am Flügel: Eunice Martins