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„Do whatever you want and go out with a bang. If you can’t, why even bother living?” – Der emotional unstete, gewalttätige Kleinkriminelle Tomoaki existiert nach seinen eigenen Regeln. 1994 trifft er nachts in der Flussstadt Gifu zufällig auf die schüchterne, vom Leben angeödete Fabrikarbeiterin Mami. Das Paar brennt zusammen durch, begibt sich auf einen destruktiven Sex’n‘Crime-Trip und nistet sich schließlich im Apartment von Mamis Ex-Freund Kenji ein. Der Versuch, dessen gutmütigen Nachbarn auszurauben, endet mit einem Mord. Auf der Flucht trennen sich die Wege der beiden Lover, doch Jahre später stoßen sie unverhofft erneut aufeinander…

Die mäandernde, überwiegend zwischen zwei Zeitebenen hin- und herspringende Gangster-Ballade wurde wie viele Zeze-Werke von einer Boulevardzeitungs-Kurzmeldung über ein reales Verbrechen inspiriert, das der Regisseur direkt zu Beginn des Films in unangenehm langen, überwiegend statischen Einstellungen nachinszeniert. Hysteric war einer von Zezes ersten Mainstream-Erfolgen in Japan und lief 2001 auf dem Internationalen Filmfest in Rotterdam. (chl)

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