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Nikudan/ Human Bullet

Nikudan
Human Bullet J 1968, R/B: Kihachi Okamoto, K: Hiroshi Murai, M: Masaru Sato, D: Minori Terada, Naoko Otani, Chishu Ryu, Tanie Kitabayashi, 116‘ · 35 mm, OmeU DI 03.05. um 20 Uhr · Einführung: Lukas Foerster   Eintritt frei!
Vorfilm: Hiroshima – Nagasaki: August 1945 USA 1970, R: Erik Barnouw, B: Paul Ronder, Stimme: Paul Ronder, Oshima Kazuko  16' · 16 mm      
Sommer 1945: Im Pazifik liegt der Zweite Weltkrieg in den letzten Zügen, ein junger Mann treibt im Meer auf einem Fass, an dem ein Torpedo befestigt ist. Während er als menschliches Geschoss auf feindliche Schiffe wartet, lässt er seine Jugend Revue passieren. Kihachi Okamoto ist vor allem für Genrefilme bekannt, die für das Studio Toho entstanden. Nach der Fertigstellung von Japan's Longest Day, einer epischen Darstellung des Tages vor der öffentlichen Kapitulation Japans, wollte er einen stärker autobiographisch inspirierten Film realisieren. Nachdem Toho abgelehnt hatte, wandte sich Okamoto an die Produktionsfirma Art Theatre Guild, für die er mit geringem Budget eine verschrobene, absurde Parabel auf die Sinnlosigkeit des Heldenpathos im Pazifikkrieg realisierte. Im Vorprogramm zeigen wir den Dokumentarfilm Hiroshima – Nagasaki: August 1945. Erst 1970 wurde das Filmmaterial, das die Folgen des Atombombenabwurfs auf Hiroshima und Nagasaki im August 1945 dokumentierte, zugänglich. Der amerikanische Medienhistoriker Erik Barnouw kompilierte daraufhin einen Teil des Materials in seinem Kurzfilm. (ft)