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Spanien, 1930: In einer Küstenstadt mit dem bezeichnenden Namen Esperanza lebt die Amerikanerin Pandora Reynolds, Typ liebesunfähiger Vamp, die einen Mann nach dem anderen abweist. Nur vom Niederländer Hendrick van der Zee, der mit seinem Schiff vor der Küste liegt, ist sie umso faszinierter: Sie, die Frau, die nicht lieben kann, trifft auf einen, der nicht sterben kann. Welches Opfer muss erbracht werden, um beide zu erlösen? „The measure of love is what one is willing to give up for it“, flüstert Pandora ihren Verehrern zu. Wird sie sich selbst daran messen?

Albert Lewin kombiniert den Wagnerschen Holländer-Stoff mit der Mythologie des antiken Griechenlands, in einem traumartigen Film voll bestechender Technicolor-Aufnahmen. Das zu Beginn noch realistische Register des Films wird kontinuierlich von fantastischen Elementen unterlaufen, die wie selbstverständlich in die Geschichte integriert sind. Verstärkt wird der surrealistische Ansatz des Films durch das Szenenbild und die Bildkomposition, die irgendwo zwischen den Malereien von Giorgio de Chirico und Salvador Dalí changieren. (mbh)

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