
Revue um Mittenacht beginnt mit der Entführung eines Filmarchitekten, eines Komponisten und eines Dramaturgen. Sie finden sich alle im Haus des Filmproduzenten Otto Kruse wieder, der sie zur Zusammenarbeit an einem längst überfälligen Revuefilm bringen möchte. Auch der berühmte Schriftsteller Paul Bielack sollte in der abgelegenen Villa interniert werden, doch erfuhr dieser vorab von dem Vorhaben, so dass sich nun statt seiner der unbekannte Komponist und Ex-Rohrleger Alexander Ritter (Manfred Krug) der Gruppe anschließt.
Zahlreiche Gesangseinlagen, die die Problematik, aber auch die Geschichte des Revuefilms thematisieren, begleiten die sich entwickelnde Liebesgeschichte zwischen dem unerfahrenen Komponisten und der jungen Produktionsassistentin (Christel Bodenstein). Während Alexander von der Idee des Revuefilms begeistert ist, sehen die drei Profis in dem anspruchsvollen Vorhaben ein allzu großes Wagnis. Sie fliehen heimlich aus der Villa. Aber am Ende gelingt das Werk, und es entsteht eine mitreißende Revue.
Revue um Mitternacht, in Totalvision und Agfa-Color gedreht, versammelt zahlreiche DEFA-Stars der frühen 1960er Jahre. Zu sehen sind außerdem Tänzer*innen des Balletts der Deutschen Staatsoper. Es spielen das DEFA-Sinfonieorchester und das Tanzorchester des Berliner Rundfunks. (mg)
Revue um Mitternacht
- DDR 1962
- 35mm
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DDR 1962, R: Gottfried Kolditz, B: Kurt Bortfeldt, Gerhard Bengsch, K: Erich Gusko, D: Christel Bodenstein, Manfred Krug, Werner Lierck, Claus Schulz, Hans Klering, Gerry Wolff, 104'