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Voruntersuchung

D 1931, R: Robert Siodmak, B: Robert Liebmann, K: Konstantin Irmen-Tschet, Otto Baecker, D: Albert Bassermann, Hans Brausewetter, Charlotte Ander, Gustav Fröhlich, 95‘ · 35 mm Der Kriminalfilm Voruntersuchung ist in gewisser Weise Siodmaks erster Film Noir. Ein Student gerät unter Mordverdacht, nachdem eine Prostituierte, mit der er ein Verhältnis hatte, tot aufgefunden wurde. Der Untersuchungsrichter setzt ihn in zermürbenden Verhören so lange unter Druck, bis er beinahe zum Geständnis bereit ist. Doch dann taucht ein neues Beweisstück und mit ihm ein neuer Verdächtiger auf: „Der aufregendste und zugleich menschenenthüllende Trick ist diesmal, daß der Untersuchungsrichter schließlich glauben muß, nicht der von ihm Verdächtigte, sondern sein eigener Sohn sei der Täter: so erlebt er am eigenen Leibe die Qualen des von ihm Gequälten mit.“ (Kurt Pinthus, 8-Uhr Abendblatt, 21.4.1931). Voruntersuchung ist ein düsterer Film, ein Film der Nacht, vor allem in den klaustrophobischen Verhörszenen unter grellen Lampen, die in gespenstischer Art die Verhöre der Gestapo vorwegzunehmen scheinen. (fl) SA 05.04. um 18.30 Uhr + FR 18.04. um 21 Uhr · Einführung am 05.04.: Frederik Lang