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„Zbyszek“ ist die Koseform von „Zbigniew“ – Cybulski wurde von seinen Freunden so genannt. Der gleichnamige Kompilationsfilm vereint Ausschnitte aus zehn Filmen, zwischen 1954 und 1967 gedreht. Sie wurden nicht chronologisch aneinandergereiht, sondern in vielfältige Beziehung zueinander gesetzt. Mal sind es motivische Schwerpunkte (Tanz, Liebe, Gespräche), die eine Verbindung zwischen den Szenen knüpfen, mal werden eher assoziative Beziehungen zur Biografie des Porträtierten hergestellt, wie die mehrfach eingeschnittenen Kriegsszenen. Zwischendurch gibt es Momente, die Cybulski nachdenklich in sitzender Haltung zeigen, als würde er über das Gezeigte und damit über sein eigenes Leben nachsinnen. Entworfen wurde diese organische Montage von Jan Laskowski (1928-2014), der als Kameramann mehrfach mit Zbyszek zusammenarbeiten konnte, so bei Pociąg (Nachtzug, 1959) von Jerzy Kawalerowicz oder Jowita (1967) von Janusz Morgenstern. Der für das polnische Fernsehen produzierte Dokumentarfilm wird zum ersten Mal in Deutschland gezeigt. (cl)

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Zbigniew Cybulski, der Mann, der nicht ankam

Zbyszek