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Zeit der Götter. Der Bildhauer Arno Breker

Zeit der Götter. Der Bildhauer Arno Breker D 1993, R: Lutz Dammbeck, K: Niels Bolbrinker, Thomas Plenert, Eberhard Geick, S: Margot Neubert-Maric, 92‘ · DCP SO 18.11. um 20 Uhr · Zu Gast: Lutz Dammbeck Vorprogramm Hommage à La Sarraz DDR 1981, R: Lutz Dammbeck, 12’ · DCP Arno Breker war Anfang des letzten Jahrhunderts eine der großen Hoffnungen der deutschen Bildhauerei, geschätzt unter anderem von dem Maler Max Liebermann, dem Sammler Alfred Flechtheim, den französischen Künstlern Jean Cocteau und Aristide Maillol und dem Schriftsteller Ernst Jünger. Zwischen 1936 und 1945 arbeitete Breker fast ausschließlich für den Architekten Albert Speer und dessen Planungen für die Umgestaltung Berlins zur „Welthauptstadt Germania.“ Wo war der Punkt, an dem die Figuren das Maß verloren und ins Monströse wucherten? Wann gerät ein Talent in die Abhängigkeit von Macht und Ideologie? Und wo verläuft heute die feine, unsichtbare Linie zwischen Machtopportunismus und der Autonomie der Kunst? – Im Vorprogramm Hommage à La Sarraz: „ein ironischer Gruß und eine Hommage an die Filmavantgarde der 1920er-Jahre“ (Sven Safarow). (ld)