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Some Like it Hot ist für viele Monroes bester Film. Seine Vorlage entstand bereits 1935 für die französische Klamotte Fanfare d’Amour, in der zwei freiberufliche Musiker als Frauen verkleidet in einer Damenkapelle die Liebe finden. Auch Kurt Hoffmann übernahm sie 1951 für einen Film. Billy Wilder fand diese deutsche Version angeblich absolut furchtbar, adaptierte sie jedoch dennoch für seine United Artists-Produktion, deren von gesundheitlichen Problemen Monroes geprägte Dreharbeiten 1958 begannen. Als stärkere Motivation für Joe (Tony Curtis) und Jerry (Jack Lemmon), „in Drag“ auszuharren, gab es obendrauf einen Mafia-Plot: Die beiden werden Zeugen eines Gang-Massakers und müssen deshalb verkleidet in der Damenkapelle untertauchen.                                                                                                                                                               Um bei Sängerin und Ukulele-Spielerin Sugar (Marilyn Monroe) zu landen, macht Joe sich zum angeblich impotenten Öl-Magnaten. Die Idee, Joe behaupten zu lassen, er empfände beim Küssen nichts, damit sich Sugar bei der Verführung umso mehr ins Zeug legt, zeigt Monroe in einer seltenen Situation: Man sieht ihre Figur beim aktiven Begehren eines Männerkörpers. Am Ende gibt es zwei Paare, eines davon besteht aus Männern – was Jerrys Galan Osgood (Joe E. Brown) so legendär wie achselzuckend mit dem Bonmot „Nobody’s perfect“ kommentiert. (jz)

Some Like it Hot

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