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Für ihre erste Hauptrolle färbt sich Monroe die Haare. Signalblond spielt sie die Burlesktänzerin Peggy, deren Mutter Mae (Adele Jenkins) ebenfalls als Chorus Girl, als „Reihen-Tänzerin“ arbeitet. Um ihre Karriere zu fördern, schustert Mae ihrer Tochter eines Tages eine Solonummer zu, und Peggy präsentiert den prototypischen, mit einer grotesken Choreografie inklusive Babypuppen angereicherten Song „Every baby needs a Da-da-daddy“. Peggys Erscheinung und das von Monroe mit einem später nie wieder benutzten Blues-Timbre interpretierte Lied erregen die Aufmerksamkeit des Theaterbesuchers Randy (Rand Brooks), der beginnt, ihr anonym Blumen zu schicken. Bevor etwas läuft, möchte Peggy sich den anonymen Galan allerdings genauer anschauen. Zudem stammt Randy aus einer der reichsten Familien Clevelands.                                       Die weiblichen Charaktere dieses kurzen, von der B-Movie-Abteilung der Columbia  Pictures produzierten Musikfilms sind erstaunlich vielfältig. Peggy wirkt zwar naiv und sich ihrer Anziehungskraft kaum bewusst, dennoch zeigt sie Eigeninitiative. Mae ist eine Mutter, die ihr Kind allein erziehen musste, und das selbstbewusst schaffte. Und mit der zukünftigen Schwiegermutter (Nana Bryant) kann man Pferde stehlen – ihr Song „You’re never too old“ ist eine Ode an die Alterslosigkeit. (jz)

Ladies of the Chorus