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Endlich steht einmal eine Frauenfreundschaft im Zentrum, wenn auch nicht im Ziel: Inspiriert wurde der Film unter anderem von einem von Zoe Akins geschriebenen Theaterstück um drei Freundinnen. Obwohl Marylin Monroe beflissen an ihren Schauspielkünsten arbeitet, gibt die 20th Century-Fox der zwei Jahre älteren Lauren Bacall die größte, nuancierteste Rolle: Bacall spielt die ehrgeizige „Schatze Page“, die die einzige Chance für eine Frau darin sieht, einen reichen Mann zu heiraten. Gemeinsam mit den Modelkolleginnen Pola (Marilyn Monroe) und Loco (Betty Grable) bezieht sie eine Wohnung in New York und trifft auf einen schwerreichen, älteren Witwer, der ihr zugetan ist – während Pola und Loco ihre Herzen an fragwürdige, arme Verehrer verschenken. Dass Schatze ebenfalls die „wahre Liebe“ finden muss, ist klar. Obwohl bei den Frauen am Ende wie üblich das Gefühl über den Verstand siegt, enthält der Film schöne Momente weiblicher Solidarität. Und Monroe zeigt ein fantastisches Komödientiming und überzeugende Körperbeherrschung – ihr kurzsichtiger Charakter rennt (als running gag) gegen Türen und Wände. Eine der wenigen „sexy“ Szenen zeigt sie mit Brille: In „shocking pink“ schaut sie sich in einem Spiegel an. Allerdings sieht Pola in der Brille zunächst ein Hindernis dafür, als attraktiv zu gelten – bis sie, natürlich von einem Mann, eines Besseren belehrt wird. (jz)

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