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Einführung: Jeanpaul Goergen

Die ab 1995 entstandene Langzeitbeobachtung Im Lichtbild der Großstadt von Manfred Wilhelms dokumentiert die Veränderungen in Berlin-Mitte kurz nach der Wiedervereinigung. Im Mittelpunkt stehen Bauprojekte, Stadtplanung und das Leben an zentralen Orten wie Potsdamer Platz, Spreebogen, Friedrichstadt, Spreeinsel und Alexanderplatz. Dabei wird die Stadt als fortlaufender Prozess sichtbar; wir erleben, wie die Mitte Berlins neu entsteht.                                                     Eine beobachtende, flanierende Kamera erforscht in der Architektur- und Stadtlandschaft Zusammenhänge zwischen Vergangenheit und Gegenwart. In Verbindung mit dem Berlin-Panorama Über den Dächern von Berlin des Malers Eduard Gaertner von 1834 entsteht ein Dialog zwischen dem alten und neuen Stadtbild. Manfred Wilhelms verzichtet dabei auf einen Kommentar; die Bilder und Geräusche sprechen für sich. In ruhigen, konzentrierten Einstellungen entfaltet sich ein aufregendes Porträt des Berlins der 1990er Jahre. – Erster Film von Manfred Wilhelms aus seinem Berlin-Zyklus in sieben Kinofilmen. (jg) 

Im Lichtbild der Großstadt

Der Flaneur von Berlin. Eine Erzählung von zwei Städten

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